Diee Abkürzung RAID steht für „Redundant Array of Independent Disks“, was auf Deutsch „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“ bedeutet. Redundanz bedeutet im technischen Zusammenhang, dass zusätzliche funktional gleiche oder vergleichbare Teile eines Systems vorhanden sind, die im normalen Betrieb nicht benötigt werden. Kommt es zu einem Ausfall, können diese einspringen oder, wenn sie bereits parallel mitlaufen, die Arbeit fortan alleine erledigen.

Ein RAID ist ein Verbund aus mindestens zwei Massenspeichern (Festplatten oder SSDs), die zusammenarbeiten. Größe und Typ des Speichermediums sollten dabei identisch sein. Die verschiedenen RAID Level (z.B. RAID 0 oder RAID 1) unterscheiden sich in der Größe der Speicherkapazität und der Sicherheit der gespeicherten Daten.

 

Hardware oder Software RAID

 

Das RAID kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. Beim Hardware RAID ist ein extra Mikroprozessor, ein sogenannter RAID-Controller, notwendig. Der Chip befindet sich oft in der Nähe des Speichers und organisiert die Datenverteilung. Der Hauptprozessor wird dabei nicht belastet. In größeren Netzwerkumgebungen, wie in Rechenzentren, werden oft externe RAID-Systeme eingesetzt.

 

Ein Software RAID ist komplett softwareseitig organisiert. Das RAID kann bereits im BIOS implementiert werden, um anschließend das Betriebssystem darauf zu installieren. So ist dieses gesichert. Alternativ kann der RAID-Verbund auch erst im Betriebssystem eingerichtet werden, dann profitiert dieses jedoch nicht vom RAID. Da kein spezieller RAID-Controller vorhanden ist, werden alle Berechnungen auf dem Hauptprozessor durchgeführt, welcher dadurch, je nach Anwendung, stärker belastet wird.

 

RAID 0

 

Beim RAID 0 werden zwei oder mehr Speichermedien zu einem logischen Laufwerk vereint. Diese können mit einer erhöhten Geschwindigkeit arbeiten. Dazu werden die Festplatten in gleich große Blöcke aufgeteilt, welche dann abwechselnd, wie im Reißverschlussverfahren angeordnet werden. Diese Technik, durch welche auf alle Platten parallel zugegriffen werden kann, wird als „striping“ (dt. „in Streifen zerlegen“) bezeichnet. Der Vorteil des RAID 0 ist die Beschleunigung des Datentransfers. Ein Nachteil ist die fehlende Sicherheit: Fällt eine Platte aus, können Daten nicht mehr vollständig wiederhergestellt werden. Daher ist es nur dann zu empfehlen wenn Ausfallsicherheit keine Rolle spielt. Da beim RAID 0 keine Redundanz vorhanden ist, handelt es sich streng genommen nicht um ein RAID, sondern nur um ein „Array of Independent Disks“.

 

RAID 1

 

Eine hohe Ausfallsicherheit gewährt das RAID 1 mit der Technik des Mirroring bzw. Spiegelung. Dabei werden die Daten simultan auf alle beteiligten (in der Regel zwei) Festplatten geschrieben. Dank zwei identischer Platten besteht nun volle Redundanz. Das heißt im Klartext: Sollte eine der beiden Komponenten ausfallen, so kann die verbleibende Festplatte weiterhin alle Daten liefern. Ein RAID 1 ist allerdings kein Ersatz für eine Datensicherung. Fehler, wie zum Beispiel Viren oder versehentliches Löschen von Dateien, übertragen sich augenblicklich auf die Spiegelplatte. Die gesamte Speicherkapazität beim RAID 1 ist so groß, wie die kleinste beteiligte Festplatte.

 

RAID 5

 

Für ein RAID 5 werden mindestens drei Speichermedien benötigt. Es bietet eine erhöhte Geschwindigkeit und etwas Sicherheit. Wie beim RAID 0 werden die Daten blockweise auf alle Laufwerke verteilt. Zusätzlich werden auf jeder Platte die notwendigen Informationen zur Wiederherstellung der Daten (sogenannte Paritätsdaten) eines anderen Laufwerks gespeichert. Fällt nur eine Festplatte aus, können die Daten wieder hergestellt werden. Die mögliche Speicherkapazität errechnet sich aus der Anzahl der Platten minus eins, multipliziert mit der Kapazität der kleinsten Platte. Bei drei Platten mit jeweils 1 Terabyte Speicher läge diese beispielsweise bei 2 TB.

 

RAID 10

 

Das RAID 10 ist eine Kombination aus 1 und 0. So kann es beide Vorteile verbinden und bietet sowohl mehr Tempo, als auch eine hohe Sicherheit. Es werden mindestens vier Laufwerke benötigt. Jeweils zwei Festplatten werden zum RAID 1 verbunden. Diese Sets werden dann zum RAID 0 zusammengefasst. Diese Variante ist sehr sicher, da in jedem Set eine Platte ausfallen darf. Dafür steht jedoch nur die Hälfte der gesamten Speicherkapazität zur Verfügung.

 

RAID bei spo-comm Mini-PCs

Da für einen RAID-Verbund mindestens zwei Festplatten notwendig sind, ist dieser nur bei bestimmten spo-comm PCs möglich. Dazu gehören das spo-book EXPANDED Q170, spo-book NINETEEN Q170 und spo-book NOVA CUBE Q87. Bei Rückfragen beraten wir Sie gerne. Ansonsten können Sie einfach bei Ihrer Bestellung angeben, wenn RAID 0 oder 1 gewünscht wird.

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Green-IT: Umweltbundesamt empfiehlt Mini-PCs

Das Umweltbundesamt hat einen 6-Punkte-Plan für die umweltbewusste und ressourcenschonende Nutzung von Computern am Arbeitsplatz vorgestellt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Empfehlung, rein stationäre Arbeitsplätze mit Mini-PCs auszustatten. Diese zeichnen sich durch einen geringeren Stromverbrauch aus und haben somit auch eine bessere Treibhausgasbilanz. Zudem ist die Nutzungsdauer wesentlich länger als bei Laptops. Langzeitverfügbarkeit erleichtert die Installation und Einrichtung der Systeme, da über Jahre die gleiche Plattform verwendet werden kann.

Aktuelle Atom-Chips: Apollo Lake

Nach den News zu den High-End Prozessoren der Kaby Lake Generation, hat Intel nun auch kostengünstigere Modelle vorgestellt, die ebenfalls im 14nm-Verfahren gefertigt werden. Celeron- und Pentium-Prozessoren mit zwei oder vier Goldmont-CPU-Kernen und einer TDP von 10 Watt werden intern als Apollo Lake bezeichnet. Sie sind wesentlich schneller als ihre Vorgänger und für den Einsatz in Mini-PCs geeignet. Erste spo-comm-Modelle mit der  neuen Atom-Technik sind für 2017 geplant.

Noch kleiner und noch schneller: M.2 SSDs

Solid State Disks im M.2-Format werden zunehmend auch im Bereich der Embedded und Industrie-PCs Verwendung finden. Ein Vorteil gegenüber den Standard-SSDs im 2,5“-Format ist die viel kleiner Bauform. Weiterhin sorgt der integrierte SATA 3 Port für schnellere Übertragungsraten als bisherige Kartenformate. M.2 SSDs werden ebenfalls ab 2017 Bestandteil einiger spo-comm-PCs sein.

Windows 10 IoT: Neue Lizenzbereiche

Inzwischen hat Microsoft konkrete Angaben bezüglich der Lizenzen von Windows 10 IoT gemacht. Der frühere Bereich Windows Enterprise ist nun in drei Lizenzen aufgeteilt: Entry, Value und High-End. Diese sind abhängig von der eingesetzten Hardware.

Mehr zu Windows IoT

Bei PCs mit Skylake CPUs lässt sich Windows 7 nicht über eine Windows-CD installieren, da die Treiberunterstützung fehlt. Intel hat für diese Plattformen im Chipsatz die Unterstützung für eHCI (USB 2.0) entfernt und unterstützt nur noch den neuen xHCI-Standard (USB 3.0). Da die Treiber für xHCI jedoch in den Installationsmedien von Windows 7 noch nicht vorhanden sind, können die USB-Schnittstellen nicht angesprochen werden.

Was ist xHCI und eHCI?

xHCI (eXtensible Host Controller Interface) ist die Spezifikation der neuen USB 3.0 Schnittstelle und damit der Nachfolger von eHCI (enhanced Host Controller Interface), womit der USB 2.0 Standard definiert wurde. Das xHCI-Modul sitzt auf dem Mainboard und steuert die USB-Schnittstellen (3.0 und 2.0) an. Wenn nun, wie bei der Installation von Windows 7, die Treiber für xHCI fehlen, funktionieren sämtliche USB-Ports (auch USB 2.0) nicht. Dementsprechend sind Maus und Tastatur, die über USB angeschlossen wurden, nicht bedienbar.

Verlängerter Supportzeitraum

Ursprünglich hat Microsoft den Supportzeitraum (Versorgung mit Updates und Sicherheitspatches) für Windows 7 auf Skylake-Systemen bis 2017 begrenzt. Laut einer aktuellen Mitteilung wurde dieser jedoch nun bis Ende 2020 verlängert.

Windows 7 für spo-comm Mini-PCs mit Skylake-Plattform

spo-comm hat eine Lösung für die genannten Schwierigkeiten gefunden und liefert auf Wunsch seine Skylake-Systeme mit vorinstalliertem Windows 7 Professional 64-bit sowie Windows 7 Embedded aus. Bei jeder Lieferung ist ein USB-Recovery-Medium für eine eventuell notwendige Neuinstallation beigelegt (Recoveryprozess eines Systems in 5-10 Minuten).

Entdecken Sie unsere Mini-PCs mit den aktuellen Windows Versionen

Neue Intel-Plattform: Kaby Lake

Mit Kaby Lake hat Intel die neueste und mittlerweile siebte Prozessorgeneration vorgestellt. Produziert wird, wie schon bei Skylake, im 14-nm-Verfahren. Mit der Plattform soll die Leistung um bis zu 12 Prozent gesteigert werden. Eventuell werden auch komplett neue CPU-Typen, wie ein Vierkernprozessor mit 15 Watt TDP (U-Serie) erscheinen. Erste spo-comm Systeme mit Kaby-Lake-Prozessoren wird es ab Mitte 2017 geben.

Internet of Things für alle: Windows 10 IoT

Mit der Einführung von Windows IoT, dem Nachfolger von Windows Embedded, hat Microsoft ein neues Lizenzmodell gestartet, das von der verbauten CPU abhängig ist. Je nach eingesetzter Hardware und verwendeter Applikationen ist Windows IoT so oft die günstigere Alternative zum Standardbetriebssystem Windows 10.

Vehicle Computing: Neues aus der MOVE-Serie

In Kürze kommt ein Update für die Systeme der MOVE-Reihe auf den Markt. Die bewährten Features werden mit aktueller Technik auf den neuesten Stand gebracht. Weiterhin gewährleisten spezielle Stromwandler und die optionale Batterieeinheit den reibungslosen Betrieb der Mini-PCs in Fahrzeugen aller Art.

Windows 7: Jetzt auch für Skylake

spo-comm hat eine Lösung gefunden, um Windows 7 Professional 64-bit auch auf Industrie-PCs mit aktueller Skylake-Plattform zu betreiben. Neue Systeme mit CPUs der sechsten Generation, wie das spo-book CORE sowie der OPS-Player, können ab sofort mit dem beliebten Microsoft-Betriebssystem bestellt werden.

Mehr spo-comm Mini-PCs

Eine MAR-Lizenz ist schnell erklärt:

Microsoft Authorized Refurbisher (MAR) bezeichnet ein Programm, bei dem bereits verwendete Windows-Lizenzen deaktiviert wurden und nun wieder zum Einsatz kommen.
Diese sind teilweise bereits gelabelt. Bei Funktionalität und Co. werden jedoch, verglichen zu den Neuversionen, keine Abstriche gemacht.
Die MAR-Variante ist eine günstige Alternative zu den herkömmlichen Lizenzen und wird auf Anfrage angeboten.

spo-comm und WindowsIoT

In einem anderen Artikel haben wir uns bereits mit dem Unterschied zwischen HDD und SSD sowie den Vor- und Nachteilen beschäftigt. Jetzt wollen wir weiter ins Detail gehen und verschiedene Typen einer SSD vorstellen.

Mehr über den HDDs und SSDs

Die Begriffe SLC, MLC und TLC bezeichnen die Art eines SSD-Speichers. Sie geben an wie viel Bit pro Speicherzelle bei einer SSD beschrieben werden.

Wofür stehen die Abkürzungen?

SLC steht für „Single Level Cell“. Wie der Name schon andeutet, speichert eine SLC-Zelle genau ein Bit. MLC bedeutet „Multi Level Cell“ und besagt, dass mehr als ein Bit pro Zelle gespeichert werden. Üblicherweise sind dies zwei Bit pro Zelle, da mittlerweile auch TLC („Triple Level Cell“) entwickelt wurde, mit drei Bit pro Speicherzelle.

Von diesen drei Arten haben Single Level Cells die höchste Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Außerdem benötigen sie weniger Strom, sind langlebiger, robuster und für einen erweiterten Temperaturbereich geeignet. Jedoch  haben sie nur einen relativ kleinen Speicher und sind vergleichsweise teuer. Multi Level Cell SSDs haben dagegen eine größere Speicherdichte und können daher ein erheblich größeres Volumen an Daten speichern.

Wie wirkt sich die Speicherdichte auf den Verschleiß aus?

MLC- und TLC-SSDs stehen oft in der Kritik nicht langlebig genug zu sein. Da mehr Informationen pro Zelle gespeichert werden, ist der Verschleiß höher als bei SLCs. Zum Vergleich: Während Hersteller als Lebensdauer für Single Level Cells oft 100.000 Schreibzyklen angeben, überdauern Triple Level Cells gerade mal 1.000 Schreibvorgänge. MLCs liegen bei etwa 5.000 bis 10.000 Zyklen.
Dies klingt vergleichsweise wenig, ist jedoch in der Regel absolut ausreichend. Dank Techniken wie Wear Leveling, muss sich heutzutage fast niemand mehr Sorgen um die Haltbarkeit seiner SSD machen.

Was ist Wear Leveling?

Um die Lebensdauer einer SSD zu verlängern wird Wear Leveling (wörtlich: „Abnutzungs-Ausgleichung“) eingesetzt – eine Technik, die oft in SSDs integriert ist. Mit einem Algorithmus werden die Schreibvorgänge so verteilt, dass alle Speicherzellen gleich oft beschrieben werden und sich die SSD gleichmäßig abnutzt.

Bei dieser Technik wird außerdem zwischen dynamischem und statischem Wear Leveling unterschieden. Ersteres verteilt nur dynamische Daten, also solche die sich ändern, wenn etwas gelöscht und etwas anderes gespeichert wird. Um zu verhindern, dass einige Zellen nur einmal beschrieben werden, während andere schon ausfallen, werden beim statischen Wear Leveling auch statische Daten auf andere Blöcke verschoben. Die dynamische Variante findet sich oft in USB-Sticks, bei SSDs wird üblicherweise das statische Wear Leveling eingesetzt.

Welche Art von SSDs verkauft spo-comm?

spo-comm bietet als Standard Multi Level Cell SSDs in verschiedenen Größen an, da diese ein hohes Speichervolumen zu einem  passenden Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Einige PCs (wie zum Beispiel die WINDBOX oder RUGGED-Reihe) können auch mit einer 16 oder 32 Gigabyte großen SLC-SSD geordert werden. Diese sind für einen erweiterten Temperaturbereich von -40 bis 85 Grad geeignet, jedoch – trotz der geringeren Speicherdichte –  preislich etwas höher angesiedelt.

Klein, kleiner, am kleinsten: Mini-PCs schrumpfen um die Wette

In nächster Zeit werden Mini-PCs vorgestellt, die bei vergleichbarer Leistung noch einmal erheblich kleiner sind. Dank neuer Fertigungstechnologien wird nicht nur die Größe wichtiger Bauteile, wie zum Beispiel der CPU reduziert, sie verbrauchen auch weniger Strom. Dies ermöglicht kleinere Lüfter oder Kühlkörper und in der Folge kleinere Gehäuse. Der Nachteil: Es ist weniger Platz für Anschlüsse vorhanden.

Jetzt noch schärfer: 4K@60Hz

Zunehmend werden bei neuen Systemen die Standards HDMI 2.0, Display Port 1.2 und höher eingeführt. Dadurch sind vor allem unter den Mini-PCs für den Digital Signage Markt zahlreiche Modelle, die problemlos UHD-Filme und Animationen darstellen können.

Neue Speichertechnologie: DDR4

Ab 2017 werden neue Systeme mit DDR4-Speichern ausgestattet sein. Neben der höheren Taktung, vergrößert sich auch die maximale Speicherkapazität der RAM-Module. Mini-PCs der mittleren bis hohen Leistungsklasse können dann bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher adressieren.

Nie mehr kabellos: Digitale Steckverbindungen sichern

Steckverbindungen, die mechanischen Einwirkungen ausgesetzt sind, können sich ohne zusätzliche Sicherung leicht lösen. Daher sind nach wie vor die traditionellen DB9, DVI und VGA-Anschlüsse beliebt, denn diese lassen sich mit zwei Schrauben sichern. Bei neueren Standards wird es da schon schwieriger, da in den jeweiligen Designrichtlinien eine Sicherungsmöglichkeit nur selten berücksichtigt wurde. Das ändert sich gerade beim USB-Anschluss, für den erste verschraubbare Stecker im Typ-C-Standard definiert wurden. s po-comm versucht ebenfalls für möglichst viele Systeme und Anschlüsse gesicherte Verbindungen anzubieten. So sind mittlerweile diverse Systeme mit verschraubbaren Netzteilen ausgestattet.

spo-book WINDBOX II Quad: Jetzt mit 4 GB RAM

Als erster spo-comm PC wird die WINDBOX II Quad ab sofort standardmäßig mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Preis bleibt gleich.

Konfigurieren Sie Ihre WINDBOX II Quad

Tablet-Support steigt: Einheitliche Windows-Lizenzen

Nicht nur im Bereich der Consumergeräte (z. B. Microsoft Surface Pro), sondern auch im gewerblichen Umfeld werden zunehmend Tablets oder Handhelds mit einem vollwertigen Microsoft Betriebssystem angeboten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es müssen keine eigenständigen Apps entwickelt werden. Stattdessen können direkt die in den Unternehmen verwendeten ERP, CRM oder PPS-Systeme installiert und verwendet werden.

Was bedeutet RAM eigentlich?

Die Abkürzung „RAM“ steht für „random access memory“, was auf Deutsch „Speicher mit wahlfreiem Zugriff“ bedeutet, oft wird er auch als „Direktzugriffspeicher“ bezeichnet. Bei diesem Speichertyp ist der Zugriff auf jede einzelne Speicherzelle möglich, während andere Arten, wie zum Beispiel Flash, nur blockweise speichern. Im Gegensatz zur Festplatte ist RAM ein flüchtiger (Halbleiter)Speicher. Das bedeutet, sobald die Energieversorgung abgeschaltet wird, gehen alle Daten verloren.

Während Festplatten große Mengen an Daten über eine lange Zeit speichern können, speichert RAM kleine Mengen für kurze Zeit. Dabei arbeitet er mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit: Der Lese- und Schreibvorgang ist bis zu 250 mal schneller als bei SSDs, die Zugriffszeit bis zu 120.000 mal schneller. Aufgrund seiner Schnelligkeit wird RAM üblicherweise als Arbeitsspeicher eingesetzt. Daher werden die beiden Begriffe synonym verwendet.

Der Speicher sitzt in Form von Chips auf den RAM-Modulen. Mehr Gigabyte RAM bedeuten daher mehr Speicherchips auf dem RAM-Riegel. In der Regel besitzen die Module heutzutage 2 bis 64 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Was macht der Arbeitsspeicher?

Der Arbeitsspeicher dient als kurzzeitiger Zwischenspeicher für die CPU. Darin werden das Betriebssystem, Internetbrowser und weitere Daten, an denen Änderungen oder Berechnungen durchgeführt werden, zwischengespeichert. So lädt der Prozessor zum Beispiel auch Texte, Bilder und Videos in den RAM, damit diese schnell angezeigt und bearbeitet werden können. Erst beim Speichern werden die Daten auf der Festplatte oder SSD gesichert.

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Um dies herauszufinden benötigen Sie zunächst die mit „SB“ beginnende Seriennummer des Gewährleistungssiegels, die in der Regel auf der Unterseite des PCs zu finden ist. Damit können Sie das System dem Lieferschein zuordnen und den Kaufzeitpunkt mit dem Gewährleistungszeitraum (Standardgewährleistung sind zwei Jahre, erweiterte Gewährleistungen bis zu fünf Jahren) abgleichen.

Haben Sie den dazugehörigen Lieferschein gerade nicht zur Hand, können Sie uns gerne per E-Mail oder telefonisch kontaktieren. Wir überprüfen dann den Gewährleistungshzeitraum und helfen Ihnen beim weiteren Vorgehen.

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Aktive Kühlung

Diese Variante ist die meist verbreitete Kühllösung. Von einer aktiven Kühlung eines PCs spricht man, wenn die Hardware von einem oder mehreren Ventilatoren über einen Luftstrom gekühlt wird. Dabei gilt: Je schneller die Drehgeschwindigkeit des Ventilators, desto kühler die Hardware. Die Belüftung passt sich hierbei, dank „SmartFan “, an die Auslastung des PCs an und rotiert, je nach Notwendigkeit, mal schneller, mal langsamer.

Vorteile aktiver Kühlung:

  • Auch wenn die Luft im System zirkulieren können muss und somit etwas Platz im Innenraum benötigt, sind aktiv gekühlte PCs i.d.R. schlanker als passiv gekühlte.
  • Selbst bei besonders leistungsstarker Hardware werden gute Kühlergebnisse erzielt.
  • Die kostengünstigere Lösung.

Nachteile aktiver Kühlung:

  • Da die Lüfter am ehesten von Verschleiß betroffen sind, haben sie – je nach Inanspruchnahme – eine verhältnismäßig kürzere Lebensdauer.
  • Der Geräuschpegel: Auch bei niedriger Auslastung wird immer ein Lüfter zu hören sein.
  • Bei hoher Auslastung des Systems wird dieser entsprechend lauter.

Wann ist eine aktive Kühlung sinnvoll?

Meist ist eine aktive Kühlung für einen PC dann sinnvoll, wenn die Umgebung des Einsatzortes eine Abluft ermöglicht, sodass kein Wärmestau entsteht. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Embedded-PC in Stehlen, Schränken, Tischen u.ä. verbaut wird. Zudem ist eine aktive Kühlung dann nützlich, wenn durch ressourcenhungrige Anwendungen, wie z.B. im Digital-Signage Bereich, Prozessor und Grafikchips einen überdurchschnittlichen Temperaturanstieg erfahren.

Passive Kühlung

Der zunächst prägnanteste Unterschied zur aktiven Kühlung besteht hier darin, dass bei einer passiven Lösung kein Lüfter zum Einsatz kommt. Durch in das System verbaute Kühlkörper, wie wärmeleitendes Metall, wird die entstehende Wärme über lamellenartige Kühlrippen am PC-Gehäuse, nach außen getragen.

Vorteile passiver Kühlung:

  • Geräuschloses Arbeiten bei gleichzeitiger Verwendung einer SSD (Siehe hierzu auch „HDD oder SSD?“).
  • Robustheit durch massivere PC-Gehäuse und kompaktere Bauweisen.
  • Hohe Lebensdauer der Systeme.
  • Systeme oft komplett geschlossen und nicht anfällig für Staub, Sägespäne und Co.
  • Erweiterter Temperaturbereich.
  • Oben genannte Punkte begünstigen sowohl Außen- als auch Fahrzeuginstallationen.

Nachteile passiver Kühlung:

  • Leistung der Systeme begrenzt (verglichen mit aktiv gekühlten PCs der gleichen Baugröße), da hohe Leistung auch größere Kühlkörper voraussetzt.
  • Umgebung muss bis zu einem gewissen Grad Abwärme zulassen, da auch hier sonst Wärmestau entstehen kann.
  • Die teurere Lösung.

Wann ist eine passive Kühlung sinnvoll?

Hier bieten sich so viele Möglichkeiten, dass wir eigentlich gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Ein großes Anwendungsgebiet sind raue Arbeitsumgebungen, wie Werkhallen, Produktionsräume oder Werkstätten, da die lüfterlosen Computer weniger anfällig für Staub o.ä. sind. Auch Installationen in beispielsweise  Stehlen, Wänden oder unter freiem Himmel, wo es auch ruhig mal etwas kälter sein kann als üblich, die PCs Sie aber dennoch nicht im Stich lassen dürfen. Nicht zu vergessen in Großraumbüros, wo  jede noch so kleine Geräuschminimierung ein Segen für die Mitarbeiter ist, sind die passiv gekühlten PC-Systeme gerne gesehen.

Fazit

Wenn Sie Wert auf eine erhöhte Langlebigkeit und Robustheit Ihres Produkts legen, empfehlen wir etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und sich für eine passiv gekühlte Lösung zu entscheiden. Wer keinen Abstrich bei Leistung und Baugröße seines Mini-PCs machen möchte, ist mit der klassischen aktiven Kühlung jedoch ebenfalls bestens bedient.

Aktiv gekühlte spo-comm PCs

Passiv gekühlte spo-comm PCs