Was bedeutet eigentlich HDD?

Der Begriff HDD steht für „hard disk drive“. Wörtlich übersetzt bedeutet dies „Festplattenlaufwerk“, der Einfachheit halber wird sie oft als Festplatte bezeichnet. Eine HDD besteht aus vielen mechanischen Einzelteilen. Die Daten werden beim Speichervorgang auf die Oberfläche einer oder mehrerer rotierender Magnetplatten geschrieben. Dabei bewegt sich ein Lesekopf – ähnlich wie bei einem Plattenspieler – hin und her.

Festplatten gibt es seit den 50er Jahren und sie werden bis heute oft standardmäßig als Speichermedium in PCs verbaut. Mit dem Aufkommen der SSDs hat sich dies geändert. Diese waren in der Anfangszeit noch extrem teuer und wurden nur für sehr spezielle Anwendungen eingesetzt. Mittlerweile sind sie jedoch wesentlich erschwinglicher geworden und werden wegen ihrer Vorteile immer häufiger auch im Privatgebrauch verwendet.

Was ist eine SSD?

Der Begriff SSD steht für „Solid State Disk” bzw. „Solid State Drive“ und wird auf Deutsch als Halbleiterlaufwerk oder Festkörperlaufwerk bezeichnet. Eine SSD ist kein mechanischer sondern ein elektronischer Speicher. Statt rotierender Scheiben werden Halbleiterbauteile aus der Festkörperphysik verbaut. Diese Art des Speichers wird auch in USB-Sticks verwendet.

Welche Vorteile bietet eine SSD?

Der wohl bekannteste Vorteil ist, dass eine SSD wesentlich schneller bootet und arbeitet, da sie elektronisch funktioniert und sich nicht ständig einen Lesekopf hin und her bewegen muss. Obwohl sie schneller ist, hat die SSD gleichzeitig einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als eine herkömmliche Festplatte. Wer möchte, dass sein PC komplett lautlos läuft und daher ein passiv gekühltes System wählt, sollte sich auch für eine SSD zu entscheiden. Denn dank dem Verzicht auf bewegliche Bauteile, arbeitet diese völlig geräuschlos.

Aber das ist noch nicht alles: Sie ist auch wesentlich robuster, da die mechanischen Platten einer HDD beim Runterfallen sehr leicht zerbrechen. Ebenso hält sie einem erweiterten Temperaturbereich stand. Dank ihrer Robustheit kann die SSD auch bei Erschütterungen weiter laufen: Festplatten haben oft den Schutzmechanismus, dass sie aufhören zu arbeiten, sobald der laufende PC bewegt wird. Zum Beispiel wenn man seinen Laptop umherträgt oder wenn ein PC in einem Fahrzeug verbaut wird, wie dies bei unserer MOVE-Serie oft der Fall ist. Um zu verhindern, dass der Lesekopf auf die Platten aufschlägt, stoppt die HDD vorsichtshalber direkt ihren Arbeitsvorgang. Bei einer SSD kann dies nicht passieren. Da sie keine beweglichen Bauteile beinhaltet, funktioniert sie auch in solchen Fällen problemlos.

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Was ist eigentlich BIOS?

Die Abkürzung BIOS steht für „Basic Input/Output System“. Es ist die Firmware eines PCs – eine Software, die fest in die Hardware eingebaut ist. Das BIOS ist auf einem kleinen Chip im Mainboard des Computers gespeichert und immer vorinstalliert. Teilweise befindet sich auf Mainboards noch ein zweiter Chip, der als Backup fungiert. Das BIOS bildet die Verbindung zwischen Software (Betriebssystem) und Hardwarekomponenten, wie Festplatten, Tastatur, Maus und Drucker. Bedienen lässt sich das BIOS nur über die Tastatur.

Und was ist dieses UEFI?

Der Nachfolger des BIOS ist UEFI, was Unified Extensible Firmware Interface bedeutet, also eine vereinheitlichte erweiterbare Firmware-Schnittstelle. UEFI sieht aus wie ein Betriebssystem, lässt sich aber – im Gegensatz zum BIOS –  mit der Maus bedienen und ist in der Lage Programme auszuführen.

Gut zu wissen: Was ist UEFI?

Welche Aufgabe hat das BIOS?

Die Hauptaufgaben des BIOS sind ein Selbsttest und die Initialisierung der Hardware sowie die Kommunikation zwischen dem Betriebssystem und anderen Komponenten. Wird ein Computer eingeschaltet, springt sofort das BIOS an und bereitet den PC zum Starten vor. Dabei wird zunächst der Power-on self-test (POST) durchgeführt. Der Computer überprüft nacheinander, ob die grundlegenden Hardware-Komponenten, wie CPU und Arbeitsspeicher funktionieren. Werden Fehler entdeckt, gibt das BIOS diese durch spezielle Töne, oder, wenn die Grafik bereits erfolgreich geprüft wurde, auf dem Bildschirm aus.

Nach diesem Selbsttest geht es ans booten. Dafür muss die Hardware wissen, von welcher Komponente aus, das Betriebssystem gestartet werden soll. Das BIOS durchsucht daher die vorhandenen Laufwerke (Festplatten, USB, DVD) in einer bestimmten Reihenfolge nach dem Betriebssystem. Sobald es eine Software findet, wird der PC damit automatisch gestartet. Die Reihenfolge der Laufwerke, auf denen nach dem Betriebssystem gesucht wird, kann im BIOS nach Wunsch festgelegt werden. Möchte man zum Beispiel das vorhandene Betriebssystem löschen und per DVD ein neues installieren, ist es notwendig das DVD-Laufwerk an erster Stelle zu setzen. Weitere Aufgaben des BIOS sind zum Beispiel die Verwaltung von Datum und Uhrzeit sowie die Temperaturüberwachung des Prozessors und des Mainboards.

Wie komme ich ins BIOS?

Um das BIOS aufzurufen, muss direkt nach dem Einschalten des PCs und vor dem Start des Betriebssystems eine bestimmte Taste gedrückt werden (mehrmals hintereinander!). Welche Taste es ist, unterscheidet sich je nach Hersteller.  In der Regel – und auch bei allen spo-books – gelangt man durch das Drücken der Taste „F2“ oder „Entf“ ins BIOS.

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