Eine MAR-Lizenz ist schnell erklärt:

Microsoft Authorized Refurbisher (MAR) bezeichnet ein Programm, bei dem bereits verwendete Windows-Lizenzen deaktiviert wurden und nun wieder zum Einsatz kommen.
Diese sind teilweise bereits gelabelt. Bei Funktionalität und Co. werden jedoch, verglichen zu den Neuversionen, keine Abstriche gemacht.
Die MAR-Variante ist eine günstige Alternative zu den herkömmlichen Lizenzen und wird auf Anfrage angeboten.

spo-comm und WindowsIoT

In einem anderen Artikel haben wir uns bereits mit dem Unterschied zwischen HDD und SSD sowie den Vor- und Nachteilen beschäftigt. Jetzt wollen wir weiter ins Detail gehen und verschiedene Typen einer SSD vorstellen.

Mehr über den HDDs und SSDs

Die Begriffe SLC, MLC und TLC bezeichnen die Art eines SSD-Speichers. Sie geben an wie viel Bit pro Speicherzelle bei einer SSD beschrieben werden.

Wofür stehen die Abkürzungen?

SLC steht für „Single Level Cell“. Wie der Name schon andeutet, speichert eine SLC-Zelle genau ein Bit. MLC bedeutet „Multi Level Cell“ und besagt, dass mehr als ein Bit pro Zelle gespeichert werden. Üblicherweise sind dies zwei Bit pro Zelle, da mittlerweile auch TLC („Triple Level Cell“) entwickelt wurde, mit drei Bit pro Speicherzelle.

Von diesen drei Arten haben Single Level Cells die höchste Lese- und Schreibgeschwindigkeit. Außerdem benötigen sie weniger Strom, sind langlebiger, robuster und für einen erweiterten Temperaturbereich geeignet. Jedoch  haben sie nur einen relativ kleinen Speicher und sind vergleichsweise teuer. Multi Level Cell SSDs haben dagegen eine größere Speicherdichte und können daher ein erheblich größeres Volumen an Daten speichern.

Wie wirkt sich die Speicherdichte auf den Verschleiß aus?

MLC- und TLC-SSDs stehen oft in der Kritik nicht langlebig genug zu sein. Da mehr Informationen pro Zelle gespeichert werden, ist der Verschleiß höher als bei SLCs. Zum Vergleich: Während Hersteller als Lebensdauer für Single Level Cells oft 100.000 Schreibzyklen angeben, überdauern Triple Level Cells gerade mal 1.000 Schreibvorgänge. MLCs liegen bei etwa 5.000 bis 10.000 Zyklen.
Dies klingt vergleichsweise wenig, ist jedoch in der Regel absolut ausreichend. Dank Techniken wie Wear Leveling, muss sich heutzutage fast niemand mehr Sorgen um die Haltbarkeit seiner SSD machen.

Was ist Wear Leveling?

Um die Lebensdauer einer SSD zu verlängern wird Wear Leveling (wörtlich: „Abnutzungs-Ausgleichung“) eingesetzt – eine Technik, die oft in SSDs integriert ist. Mit einem Algorithmus werden die Schreibvorgänge so verteilt, dass alle Speicherzellen gleich oft beschrieben werden und sich die SSD gleichmäßig abnutzt.

Bei dieser Technik wird außerdem zwischen dynamischem und statischem Wear Leveling unterschieden. Ersteres verteilt nur dynamische Daten, also solche die sich ändern, wenn etwas gelöscht und etwas anderes gespeichert wird. Um zu verhindern, dass einige Zellen nur einmal beschrieben werden, während andere schon ausfallen, werden beim statischen Wear Leveling auch statische Daten auf andere Blöcke verschoben. Die dynamische Variante findet sich oft in USB-Sticks, bei SSDs wird üblicherweise das statische Wear Leveling eingesetzt.

Welche Art von SSDs verkauft spo-comm?

spo-comm bietet als Standard Multi Level Cell SSDs in verschiedenen Größen an, da diese ein hohes Speichervolumen zu einem  passenden Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Einige PCs (wie zum Beispiel die WINDBOX oder RUGGED-Reihe) können auch mit einer 16 oder 32 Gigabyte großen SLC-SSD geordert werden. Diese sind für einen erweiterten Temperaturbereich von -40 bis 85 Grad geeignet, jedoch – trotz der geringeren Speicherdichte –  preislich etwas höher angesiedelt.

Klein, kleiner, am kleinsten: Mini-PCs schrumpfen um die Wette

In nächster Zeit werden Mini-PCs vorgestellt, die bei vergleichbarer Leistung noch einmal erheblich kleiner sind. Dank neuer Fertigungstechnologien wird nicht nur die Größe wichtiger Bauteile, wie zum Beispiel der CPU reduziert, sie verbrauchen auch weniger Strom. Dies ermöglicht kleinere Lüfter oder Kühlkörper und in der Folge kleinere Gehäuse. Der Nachteil: Es ist weniger Platz für Anschlüsse vorhanden.

Jetzt noch schärfer: 4K@60Hz

Zunehmend werden bei neuen Systemen die Standards HDMI 2.0, Display Port 1.2 und höher eingeführt. Dadurch sind vor allem unter den Mini-PCs für den Digital Signage Markt zahlreiche Modelle, die problemlos UHD-Filme und Animationen darstellen können.

Neue Speichertechnologie: DDR4

Ab 2017 werden neue Systeme mit DDR4-Speichern ausgestattet sein. Neben der höheren Taktung, vergrößert sich auch die maximale Speicherkapazität der RAM-Module. Mini-PCs der mittleren bis hohen Leistungsklasse können dann bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher adressieren.

Nie mehr kabellos: Digitale Steckverbindungen sichern

Steckverbindungen, die mechanischen Einwirkungen ausgesetzt sind, können sich ohne zusätzliche Sicherung leicht lösen. Daher sind nach wie vor die traditionellen DB9, DVI und VGA-Anschlüsse beliebt, denn diese lassen sich mit zwei Schrauben sichern. Bei neueren Standards wird es da schon schwieriger, da in den jeweiligen Designrichtlinien eine Sicherungsmöglichkeit nur selten berücksichtigt wurde. Das ändert sich gerade beim USB-Anschluss, für den erste verschraubbare Stecker im Typ-C-Standard definiert wurden. s po-comm versucht ebenfalls für möglichst viele Systeme und Anschlüsse gesicherte Verbindungen anzubieten. So sind mittlerweile diverse Systeme mit verschraubbaren Netzteilen ausgestattet.

spo-book WINDBOX II Quad: Jetzt mit 4 GB RAM

Als erster spo-comm PC wird die WINDBOX II Quad ab sofort standardmäßig mit 4 Gigabyte Arbeitsspeicher ausgestattet. Der Preis bleibt gleich.

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Tablet-Support steigt: Einheitliche Windows-Lizenzen

Nicht nur im Bereich der Consumergeräte (z. B. Microsoft Surface Pro), sondern auch im gewerblichen Umfeld werden zunehmend Tablets oder Handhelds mit einem vollwertigen Microsoft Betriebssystem angeboten. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es müssen keine eigenständigen Apps entwickelt werden. Stattdessen können direkt die in den Unternehmen verwendeten ERP, CRM oder PPS-Systeme installiert und verwendet werden.

Was bedeutet RAM eigentlich?

Die Abkürzung „RAM“ steht für „random access memory“, was auf Deutsch „Speicher mit wahlfreiem Zugriff“ bedeutet, oft wird er auch als „Direktzugriffspeicher“ bezeichnet. Bei diesem Speichertyp ist der Zugriff auf jede einzelne Speicherzelle möglich, während andere Arten, wie zum Beispiel Flash, nur blockweise speichern. Im Gegensatz zur Festplatte ist RAM ein flüchtiger (Halbleiter)Speicher. Das bedeutet, sobald die Energieversorgung abgeschaltet wird, gehen alle Daten verloren.

Während Festplatten große Mengen an Daten über eine lange Zeit speichern können, speichert RAM kleine Mengen für kurze Zeit. Dabei arbeitet er mit einer wesentlich höheren Geschwindigkeit: Der Lese- und Schreibvorgang ist bis zu 250 mal schneller als bei SSDs, die Zugriffszeit bis zu 120.000 mal schneller. Aufgrund seiner Schnelligkeit wird RAM üblicherweise als Arbeitsspeicher eingesetzt. Daher werden die beiden Begriffe synonym verwendet.

Der Speicher sitzt in Form von Chips auf den RAM-Modulen. Mehr Gigabyte RAM bedeuten daher mehr Speicherchips auf dem RAM-Riegel. In der Regel besitzen die Module heutzutage 2 bis 64 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Was macht der Arbeitsspeicher?

Der Arbeitsspeicher dient als kurzzeitiger Zwischenspeicher für die CPU. Darin werden das Betriebssystem, Internetbrowser und weitere Daten, an denen Änderungen oder Berechnungen durchgeführt werden, zwischengespeichert. So lädt der Prozessor zum Beispiel auch Texte, Bilder und Videos in den RAM, damit diese schnell angezeigt und bearbeitet werden können. Erst beim Speichern werden die Daten auf der Festplatte oder SSD gesichert.

Mehr spo-comm Wissen

Um dies herauszufinden benötigen Sie zunächst die mit „SB“ beginnende Seriennummer des Gewährleistungssiegels, die in der Regel auf der Unterseite des PCs zu finden ist. Damit können Sie das System dem Lieferschein zuordnen und den Kaufzeitpunkt mit dem Gewährleistungszeitraum (Standardgewährleistung sind zwei Jahre, erweiterte Gewährleistungen bis zu fünf Jahren) abgleichen.

Haben Sie den dazugehörigen Lieferschein gerade nicht zur Hand, können Sie uns gerne per E-Mail oder telefonisch kontaktieren. Wir überprüfen dann den Gewährleistungshzeitraum und helfen Ihnen beim weiteren Vorgehen.

Kontaktieren Sie uns!!

Aktive Kühlung

Diese Variante ist die meist verbreitete Kühllösung. Von einer aktiven Kühlung eines PCs spricht man, wenn die Hardware von einem oder mehreren Ventilatoren über einen Luftstrom gekühlt wird. Dabei gilt: Je schneller die Drehgeschwindigkeit des Ventilators, desto kühler die Hardware. Die Belüftung passt sich hierbei, dank „SmartFan “, an die Auslastung des PCs an und rotiert, je nach Notwendigkeit, mal schneller, mal langsamer.

Vorteile aktiver Kühlung:

  • Auch wenn die Luft im System zirkulieren können muss und somit etwas Platz im Innenraum benötigt, sind aktiv gekühlte PCs i.d.R. schlanker als passiv gekühlte.
  • Selbst bei besonders leistungsstarker Hardware werden gute Kühlergebnisse erzielt.
  • Die kostengünstigere Lösung.

Nachteile aktiver Kühlung:

  • Da die Lüfter am ehesten von Verschleiß betroffen sind, haben sie – je nach Inanspruchnahme – eine verhältnismäßig kürzere Lebensdauer.
  • Der Geräuschpegel: Auch bei niedriger Auslastung wird immer ein Lüfter zu hören sein.
  • Bei hoher Auslastung des Systems wird dieser entsprechend lauter.

Wann ist eine aktive Kühlung sinnvoll?

Meist ist eine aktive Kühlung für einen PC dann sinnvoll, wenn die Umgebung des Einsatzortes eine Abluft ermöglicht, sodass kein Wärmestau entsteht. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Embedded-PC in Stehlen, Schränken, Tischen u.ä. verbaut wird. Zudem ist eine aktive Kühlung dann nützlich, wenn durch ressourcenhungrige Anwendungen, wie z.B. im Digital-Signage Bereich, Prozessor und Grafikchips einen überdurchschnittlichen Temperaturanstieg erfahren.

Passive Kühlung

Der zunächst prägnanteste Unterschied zur aktiven Kühlung besteht hier darin, dass bei einer passiven Lösung kein Lüfter zum Einsatz kommt. Durch in das System verbaute Kühlkörper, wie wärmeleitendes Metall, wird die entstehende Wärme über lamellenartige Kühlrippen am PC-Gehäuse, nach außen getragen.

Vorteile passiver Kühlung:

  • Geräuschloses Arbeiten bei gleichzeitiger Verwendung einer SSD (Siehe hierzu auch „HDD oder SSD?“).
  • Robustheit durch massivere PC-Gehäuse und kompaktere Bauweisen.
  • Hohe Lebensdauer der Systeme.
  • Systeme oft komplett geschlossen und nicht anfällig für Staub, Sägespäne und Co.
  • Erweiterter Temperaturbereich.
  • Oben genannte Punkte begünstigen sowohl Außen- als auch Fahrzeuginstallationen.

Nachteile passiver Kühlung:

  • Leistung der Systeme begrenzt (verglichen mit aktiv gekühlten PCs der gleichen Baugröße), da hohe Leistung auch größere Kühlkörper voraussetzt.
  • Umgebung muss bis zu einem gewissen Grad Abwärme zulassen, da auch hier sonst Wärmestau entstehen kann.
  • Die teurere Lösung.

Wann ist eine passive Kühlung sinnvoll?

Hier bieten sich so viele Möglichkeiten, dass wir eigentlich gar nicht wissen, wo wir anfangen sollen. Ein großes Anwendungsgebiet sind raue Arbeitsumgebungen, wie Werkhallen, Produktionsräume oder Werkstätten, da die lüfterlosen Computer weniger anfällig für Staub o.ä. sind. Auch Installationen in beispielsweise  Stehlen, Wänden oder unter freiem Himmel, wo es auch ruhig mal etwas kälter sein kann als üblich, die PCs Sie aber dennoch nicht im Stich lassen dürfen. Nicht zu vergessen in Großraumbüros, wo  jede noch so kleine Geräuschminimierung ein Segen für die Mitarbeiter ist, sind die passiv gekühlten PC-Systeme gerne gesehen.

Fazit

Wenn Sie Wert auf eine erhöhte Langlebigkeit und Robustheit Ihres Produkts legen, empfehlen wir etwas mehr Geld in die Hand zu nehmen und sich für eine passiv gekühlte Lösung zu entscheiden. Wer keinen Abstrich bei Leistung und Baugröße seines Mini-PCs machen möchte, ist mit der klassischen aktiven Kühlung jedoch ebenfalls bestens bedient.

Aktiv gekühlte spo-comm PCs

Passiv gekühlte spo-comm PCs

Was bedeutet eigentlich HDD?

Der Begriff HDD steht für „hard disk drive“. Wörtlich übersetzt bedeutet dies „Festplattenlaufwerk“, der Einfachheit halber wird sie oft als Festplatte bezeichnet. Eine HDD besteht aus vielen mechanischen Einzelteilen. Die Daten werden beim Speichervorgang auf die Oberfläche einer oder mehrerer rotierender Magnetplatten geschrieben. Dabei bewegt sich ein Lesekopf – ähnlich wie bei einem Plattenspieler – hin und her.

Festplatten gibt es seit den 50er Jahren und sie werden bis heute oft standardmäßig als Speichermedium in PCs verbaut. Mit dem Aufkommen der SSDs hat sich dies geändert. Diese waren in der Anfangszeit noch extrem teuer und wurden nur für sehr spezielle Anwendungen eingesetzt. Mittlerweile sind sie jedoch wesentlich erschwinglicher geworden und werden wegen ihrer Vorteile immer häufiger auch im Privatgebrauch verwendet.

Was ist eine SSD?

Der Begriff SSD steht für „Solid State Disk” bzw. „Solid State Drive“ und wird auf Deutsch als Halbleiterlaufwerk oder Festkörperlaufwerk bezeichnet. Eine SSD ist kein mechanischer sondern ein elektronischer Speicher. Statt rotierender Scheiben werden Halbleiterbauteile aus der Festkörperphysik verbaut. Diese Art des Speichers wird auch in USB-Sticks verwendet.

Welche Vorteile bietet eine SSD?

Der wohl bekannteste Vorteil ist, dass eine SSD wesentlich schneller bootet und arbeitet, da sie elektronisch funktioniert und sich nicht ständig einen Lesekopf hin und her bewegen muss. Obwohl sie schneller ist, hat die SSD gleichzeitig einen wesentlich geringeren Energieverbrauch als eine herkömmliche Festplatte. Wer möchte, dass sein PC komplett lautlos läuft und daher ein passiv gekühltes System wählt, sollte sich auch für eine SSD zu entscheiden. Denn dank dem Verzicht auf bewegliche Bauteile, arbeitet diese völlig geräuschlos.

Aber das ist noch nicht alles: Sie ist auch wesentlich robuster, da die mechanischen Platten einer HDD beim Runterfallen sehr leicht zerbrechen. Ebenso hält sie einem erweiterten Temperaturbereich stand. Dank ihrer Robustheit kann die SSD auch bei Erschütterungen weiter laufen: Festplatten haben oft den Schutzmechanismus, dass sie aufhören zu arbeiten, sobald der laufende PC bewegt wird. Zum Beispiel wenn man seinen Laptop umherträgt oder wenn ein PC in einem Fahrzeug verbaut wird, wie dies bei unserer MOVE-Serie oft der Fall ist. Um zu verhindern, dass der Lesekopf auf die Platten aufschlägt, stoppt die HDD vorsichtshalber direkt ihren Arbeitsvorgang. Bei einer SSD kann dies nicht passieren. Da sie keine beweglichen Bauteile beinhaltet, funktioniert sie auch in solchen Fällen problemlos.

Entdecken Sie unsere MOVE-Serie

Was ist eigentlich BIOS?

Die Abkürzung BIOS steht für „Basic Input/Output System“. Es ist die Firmware eines PCs – eine Software, die fest in die Hardware eingebaut ist. Das BIOS ist auf einem kleinen Chip im Mainboard des Computers gespeichert und immer vorinstalliert. Teilweise befindet sich auf Mainboards noch ein zweiter Chip, der als Backup fungiert. Das BIOS bildet die Verbindung zwischen Software (Betriebssystem) und Hardwarekomponenten, wie Festplatten, Tastatur, Maus und Drucker. Bedienen lässt sich das BIOS nur über die Tastatur.

Und was ist dieses UEFI?

Der Nachfolger des BIOS ist UEFI, was Unified Extensible Firmware Interface bedeutet, also eine vereinheitlichte erweiterbare Firmware-Schnittstelle. UEFI sieht aus wie ein Betriebssystem, lässt sich aber – im Gegensatz zum BIOS –  mit der Maus bedienen und ist in der Lage Programme auszuführen.

Gut zu wissen: Was ist UEFI?

Welche Aufgabe hat das BIOS?

Die Hauptaufgaben des BIOS sind ein Selbsttest und die Initialisierung der Hardware sowie die Kommunikation zwischen dem Betriebssystem und anderen Komponenten. Wird ein Computer eingeschaltet, springt sofort das BIOS an und bereitet den PC zum Starten vor. Dabei wird zunächst der Power-on self-test (POST) durchgeführt. Der Computer überprüft nacheinander, ob die grundlegenden Hardware-Komponenten, wie CPU und Arbeitsspeicher funktionieren. Werden Fehler entdeckt, gibt das BIOS diese durch spezielle Töne, oder, wenn die Grafik bereits erfolgreich geprüft wurde, auf dem Bildschirm aus.

Nach diesem Selbsttest geht es ans booten. Dafür muss die Hardware wissen, von welcher Komponente aus, das Betriebssystem gestartet werden soll. Das BIOS durchsucht daher die vorhandenen Laufwerke (Festplatten, USB, DVD) in einer bestimmten Reihenfolge nach dem Betriebssystem. Sobald es eine Software findet, wird der PC damit automatisch gestartet. Die Reihenfolge der Laufwerke, auf denen nach dem Betriebssystem gesucht wird, kann im BIOS nach Wunsch festgelegt werden. Möchte man zum Beispiel das vorhandene Betriebssystem löschen und per DVD ein neues installieren, ist es notwendig das DVD-Laufwerk an erster Stelle zu setzen. Weitere Aufgaben des BIOS sind zum Beispiel die Verwaltung von Datum und Uhrzeit sowie die Temperaturüberwachung des Prozessors und des Mainboards.

Wie komme ich ins BIOS?

Um das BIOS aufzurufen, muss direkt nach dem Einschalten des PCs und vor dem Start des Betriebssystems eine bestimmte Taste gedrückt werden (mehrmals hintereinander!). Welche Taste es ist, unterscheidet sich je nach Hersteller.  In der Regel – und auch bei allen spo-books – gelangt man durch das Drücken der Taste „F2“ oder „Entf“ ins BIOS.

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