Das wichtigste zuerst: Windows 10 IoT

Wie schon im Teaser angedeutet gibt es frohe Botschaft. Bereits jetzt freuen sich unsere Kunden über die Ausweitung unseres OS-Angebots durch das „Internet der Dinge“. In den kommenden Wochen werden wir unseren Wissens-Blog regelmäßig mit Einträgen zu Windows 10 IoT  füttern. Denn so viel sei gesagt: Nicht nur Sparfüchse werden in die Hände klatschen. Auch für unsere Software-Cracks und alle die es werden wollen gibt es reichlich Stoff!

Übrigens: Wandhalterungen gibt’s jetzt auch für unser spo-book CORE!

Unser kleines Digital-Signage Kraftpaket spo-book CORE kann ab heute gegen einen kleinen Aufpreis auch mit Wandhalterung nach VESA-Standard ausgeliefert werden. Das tolle bei dieser Angelegenheit: Der CORE lässt sich ganz praktisch an der Befestigungsmöglichkeit der Wandhalterung einhaken. Wie das Ganze in echt aussieht? Bildmaterial am unteren Rand des Artikels!

Intels „Coffee Lake“: 8. Generation soll noch 2017 auf den Markt kommen

Intel kündigte vor kurzem an, dass die 8. Generation der Core-i-Prozessoren namens „Coffee Lake“ noch im zweiten Halbjahr dieses Jahres auf dem Markt erscheinen soll. Erwartet wird eine Leistungssteigerung von mehr als 15 Prozent. Was Codenamen und Taktfrequenzen angeht hält sich Intel derzeit noch bedeckt. Wir bleiben gespannt!

Noch besser als erwartet: Die Pentium-Version der „Kaby Lake“-Prozessoren

Intel wertet die Pentium-Prozessoren der 7. Generation (Kaby Lake) deutlich auf. Dank Hyper-Threading bieten die Einsteiger-CPUs deutlich bessere Werte als ihre Vorgänger namens Skylake, was bei mancher Rendering-Software deutlich zu spüren ist. Weitere Informationen zur Aufwertung des Kaby-Lake-Pentium sind hier zu finden. Wer wissen möchte, was sich hinter dem Begriff „Hyper Threading“ verbirgt, schaut einfach mal auf unserem Blogeintrag vorbei:

Gut zu wissen: Was ist eine CPU?

Begriffe wie Full HD und 4K bezeichnen die Bildauflösung. Angegeben wird diese durch die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) – entweder als Gesamtanzahl oder mit der Anzahl der Bildpunkte pro Zeile mal die Anzahl der Bildpunkte pro Spalte, zum Beispiel 1920 x 1080 Pixel. Die zweite Variante hat den Vorteil, dass das Seitenverhältnis direkt ersichtlich wird.

Eine weitere Variante ist die der HDTV-Norm, bei der Zeilenanzahl und Bildaufbauverfahren genannt werden, zum Beispiel 1080p. Ersteres ist die vertikale Bildauflösung in Pixel, letzteres wird in p oder i angegeben. Daraus ergibt sich zum Beispiel die Bezeichnung 1080p. „P“ steht dabei für „progressive“ und bedeutet Vollbildverfahren, während die Abkürzung „i“  für „interlaced“ steht. Damitwird ein sogenanntes Zeilensprung- oder Zwischenzeilenverfahren bezeichnet, bei dem ein Bild aus zwei unterschiedlichen Halbbildern entsteht. Genauer gesagt werden zunächst die ungeraden und anschließend die geraden Zeilen aufgebaut. Diese Variante ist jedoch rückläufig, da zum Beispiel UHD-TV nur noch die Aufnahme und Wiedergabe von Vollbildern vorsieht.

Aber nun zu den verschiedenen Auflösungen:

SD: Der alte Standard

Fangen wir klein an: Der Begriff SD (Standard Definition) beziehungsweise SDTV (Standard-definition television) bezeichnet eine Bildauflösung von 720 x 576 Pixeln, was einem Seitenverhältnis von 4 : 3 entspricht. Diese Auflösung wurde bereits beim analogen Fernsehempfang verwendet und ist zum Beispiel bei DVDs zu finden.

Full HD

Full HD ist die Abkürzung für Full High Definition, was auf Deutsch „volle Hochauflösung“ bedeutet. Es steht für eine Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln (insgesamt 2.073.600 Pixel). Das Seitenverhältnis ist ebenfalls 16 : 9. Der Begriff beschreibt die Eigenschaft Full-HD-Auflösung auszugeben (über Fernseher, PCs, Flachbildschirme, DVD-Player etc.) oder aufzuzeichnen (über Videokameras etc.).

Neben Full HD existiert auch HD ready, was eine niedrigere Auflösung von 1280 x 720 Pixeln bezeichnet. Das ist zum Beispiel die Auflösung, die von öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten (wie ARD und ZDF) ausgesendet und dann auf HD-fähigen Fernsehern wiedergegeben wird.

UHD und 4K

Kommen wir nun zu dem, was derzeit in aller Munde ist: 4K. Während es – trotz des wachsenden Marktes für 4K-Fernseher – im privaten Bereich bisher nur wenige Inhalte gibt, sind UHD und 4K im professionellen Digital Signage ein großes Thema.

UHD steht für Ultra High Definition (Deutsch: „extrem hohe Auflösung“) und bezeichnet eine Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Das ist exakt die vierfache Full-HD-Auflösung. Die Pixelzeilen werden von 1080 auf 2160 und von 1920 auf 3840 verdoppelt, wodurch sich die Gesamtanzahl an Pixeln auf ca. 8 Millionen viervierfacht. Das Seitenverhältnis entspricht weiterhin 16 : 9.

Der Begriff 4K stammt aus dem digitalen Kinobereich und beschreibt eigentlich eine Auflösung von 4096 x 2160 Pixeln (daher auch der teilweise verwendete Begriff 4K2K). Das Seitenverhältnis von 4K liegt bei 17 : 9. Typisch ist heute ein Verhältnis von 21 : 9, das durch das Wegschneiden von Pixeln erreicht wird.

Es hat sich jedoch eingebürgert, dass die Begriffe 4K und UHD synonym verwendet werden, so dass 4K in der Regel die Auflösung 3840 x 2160 Pixel beschreibt.

Blick in die Zukunft: 8K

Es geht aber auch noch schärfer: Mit dem Begriff 8K wird eine sagenhafte Auflösung von 7680 x 4320 Pixeln beschrieben. Auf Länge und Breite ist somit die vierfache Pixelanzahl von Full HD vorhanden und doppelt Anzahl verglichen mit UHD. Das Seitenverhältnis liegt wieder bei 16 : 9. In Japan, wo der Fernsehsender NHK als einer der ersten mit diesem Format experimentierte, wird 8K auch als Super Hi-Vision bezeichnet. Tatsächlich ist 8K jedoch eher Zukunftsmusik. Fernseher mit dieser Auflösung sind nicht nur relativ groß sondern auch ziemlich teuer – die  Preise bewegen sich noch im sechsstelligen Bereich. Auch Inhalte im 8K-Format gibt es kaum.

Hertz oder auch Bilder pro Sekunde

Bisher haben wir nur von der Bildauflösung gesprochen. Im Digital Signage Bereich ist jedoch oft auch die Videoauflösung interessant, die sich aus Bildauflösung und Bildwiederholungsrate (auch als Bildfrequenz bezeichnet) zusammensetzt. Die Bildfrequenz wird üblicherweise in Hertz (Hz) angegeben. Sie beschreibt die Zahl der Einzelbilder pro Sekunde, die wiedergegeben werden können. So werden beispielsweise bei einer Bildwiederholungrate von 24 Hz immer 24 Bilder pro Sekunde  auf einen Monitor geschrieben oder an eine Kinoleinwand projiziert. Als Bezeichnung kommen daher neben Hertz auch die Begriffe fps (frames per second) oder auf Deutsch BpS (Bilder pro Sekunde) zum Einsatz.

Im Zusammenhang mit 4K wird oft unterschieden, ob die Auflösung mit 60 oder nur mit 30 Hz Bildwiederholfrequenz dargestellt werden kann. Dies ist zum einen vom Chipsatz des PCs abhängig, zum anderen sind aber auch die Anschlüsse ausschlaggebend. Denn für 4K@60Hz sind mindestens DisplayPort 1.2 oder HDMI 2.0 notwendig.  

4K@60Hz bei spo-comm

Im Sortiment der spo-comm finden sich natürlich auch einige Mini-PCs, die eine Videoauflösung von 4K@60Hz ausgeben können. Dazu gehören unser ultrakompaktes spo-book CORE, die Digital-Signage-Player spo-book TURO Q87 und spo-book ELIX H81 sowie unser brandneues spo-book KUMO IV, dass sogar viermal 4K@60Hz oder alternativ einmal 8K@60Hz wiedergeben kann. Auch das spo-book EXPANDED Q170 und das spo-book NINETEEN Q170 sind, wenn sie mit einer entsprechenden Grafikkarte ausgestattet werden, 4K-fähig.

Jetzt 4K-Mini-PCs von spo-comm entdecken!

Digital Signage

Digital Signage (kurz: DS, deutsch: Digitale Beschilderung) beschreibt die Wiedergabe von Medieninhalten auf Bildschirmen, Leinwänden, Schildern, und vieles mehr. Wohl eines der bekanntesten Beispiele für digitale Werbung ist der Times Square in New York. Bei Digital Signage Playern ist nicht nur die Größe sondern auch die Leistungsfähigkeit der Mini-PCs enorm wichtig. Nicht nur, dass die Lösungen meist direkt in den Displays verbaut werden, sie müssen oft auch performant genug sein um 4K-Inhalte auf einem oder mehreren Bildschirmen wiedergeben zu können.

spo-comm Digital Signage Player

Maschinensteuerung

Ob nun Fräsmaschinen, Fahrzeugwaagen auf dem Wertstoffhof oder automatisierte Lagersysteme. In der Industrie ist die meiste Maschinerie an Mini-PCs gekoppelt um entweder Informationen zur Weiterverarbeitung aufzunehmen, oder Daten zur Informationsverwertung abzugeben. Aufgrund der meist rauen Arbeitsumgebung (Staub, Sägespäne, feuchte Luft, Außeninstallationen) sind passiv gekühlte Industrie-PCs ein verlässlicher Partner.

Industrie-PCs von spo-comm

Music-Player

Egal wo man heute einkaufen geht – Supermärkte, Autohäuser oder im Klamottengeschäft – überall wird man von passender und wohlklingender Musik berieselt. Auch hier dienen, wer hätte es gedacht, Mini-PCs als Grundlage für die Wiedergabe der Songs. Die Langlebigkeit, Energieeffizienz, sowie die kompakte Bauart der PC-Systeme sind hier die Hauptgründe für den Einsatz. Ein Paradebeispiel für ein solches System ist das spo-book WINDBOX II Quad (lüfterlos).

Kiosk Terminals

Am Flughafen, Bahnhof, bei der Bank oder auf Messen. Tag täglich begegnen wir Kiosk-Systemen, holen uns über sie Informationen oder arbeiten mit ihnen. Auch wenn man dabei eher das Gefühl hat, man arbeite mehr mit einem Display, verbergen sich unter den Bildschirmen (meist Touch-Displays) 24/7-fähige Mini-PCs. Die Systemlösungen der spo-comm stellen nicht nur entsprechende Software bereit um den Anwender glücklich zu machen, sondern müssen auch in der Lage sein bei den schlechten Abwärme-Bedingungen der Stele auf angemessene Betriebstemperaturen herunter zu kühlen.

Vehicle Computing

Wie der Name schon andeutet bezeichnet Vehicle Computing die Verwendung von Mini-PCs in Fahrzeugen aller Art. Unter anderem in Krankenwägen, Polizeiautos, Schiffen oder öffentlichen Verkehrsmitteln.  In all den genannten Beispielen befinden sich Steuerungseinheiten die wiederum auf die kleinen Vehicle-PCs angewiesen sind.

spo-comm Vehicle PCs

Einzelhandel

Zum einen begegnen uns Mini-PCs in Supermärkten im Bereich des Digital Signage (siehe oben). Zum anderen finden sie aber auch an den Kassen ihre Verwendung. So werden unter anderem Scanner und Bildschirme mit den, meist passiv gekühlten, Embedded-PCs verbunden und bilden so die übliche Arbeitsumgebung.

Logistik und Produktion

Gerade im Bereich der Lagerhaltung und der Produktion erfüllen Mini-PCs gleich an mehreren Stellen ihren Zweck. Wie bereits oben genannt in der Maschinensteuerung und der Verarbeitung von Informationen, aber auch zur Diagnose von Fehlerquellen, beispielsweise am Fließband. So kann es vorkommen, dass ein Fließband nicht mehr läuft, weil irgendwo etwas klemmt und verhindert, dass das Band in Bewegung bleibt. Der Mini-PC sorgt dann dafür, dass entsprechende Software ungehindert ihre Arbeit verrichten kann und Fehler ohne Verzögerung beseitigt werden können. Eine mögliche Produktlösung für den Bereich der Logistik finden Sie in unserem Artikel hama und spo-comm – Logistik leicht gemacht.

Bürobetrieb

Selbstverständlich haben Mini-PCs ihren originären Zweck nicht hinter sich gelassen. Auch in Büros werden immer mehr der PC-Systeme eingesetzt. Sie sind nicht nur platzsparend, sondern auch wesentlich stromsparender als herkömmliche Desktop-PCs. Passiv gekühlte Lösungen tragen zudem zu einer leisen und angenehmeren Arbeitsatmosphäre bei. Aufgrund seiner technischen Spezifikationen ist bei unseren Kunden beispielsweise das spo-book WINDBOX III Advanced eine beliebte Produktlösung.

Virtual Reality: Auch für Industrie 4.0

Für den Einsatz im industriellen Umfeld werden zunehmend Anwendungen aus den Bereichen Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) entwickelt. Denn in der Industrie 4.0 ergeben sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten: Neben der Ausbildung von Mitarbeitern, Kunden und Geschäftspartnern (z.B. Flugsimulatoren, OP-Saal aber auch schwer zugängliche Orte wie Kraftwerke), ist VR auch für die Konstruktion, Entwicklung und Präsentation interessant. In der virtuellen Realität können Produkte, Baugruppen, Anlagen sowie Prozesse simuliert und interaktiv zugänglich gemacht werden. Derzeit fehlt es jedoch noch an einer guten Hardwareauswahl, denn VR-Anwendungen stellen hohe Ansprüche an Prozessor und Grafikleistung eines Mini-PCs.

Integrierte Batterie: Mehr Ausfallsicherheit

Die Vehicle-PCs der MOVE-Serie von spo-comm können alle optional mit Batterie bestellt werden. Sollte zum Beispiel der Strom ausfallen oder die Zündung im Auto unerwartet ausgehen läuft der PC batteriebetrieben weiter und fährt sich, wenn er nicht wieder Strom bekommt, automatisch herunter. Dies ist unter anderem in der Messtechnik interessant, da so Daten noch gesichert werden können.  Zudem ist ein hartes Abschalten für PCs nicht unbedingt gut, da dabei über kurz oder lang das Betriebssystem beschädigt werden kann.

Die spo-comm MOVE Serie

Nicht nur für Grenzgänger: Zwei Mobilnetzwerke

Unsere neuen Modelle der MOVE-Reihe haben jeweils zwei SIM-Kartenslots und daher die Möglichkeit auf zwei mobile Netzwerke (3G oder 4G) zu setzen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Einerseits können zwei simultane Verbindungen hergestellt werden, was die Geschwindigkeit des Datentransfers erhöht. Andererseits kann durch die Verwendung zwei verschiedener Netzwerke eine größere Abdeckung erreicht werden, um unterwegs nicht plötzlich in ein Funkloch zu geraten. Dies ist auch für Fahrzeuge interessant, die im Grenzgebiet unterwegs sind. Hier ist es möglich zu jedem Land das passende Netzwerk einzusetzen.

Die CPU (Central Processing Unit) ist die Bezeichnung für den Prozessor eines Rechners. Das „Central“ in CPU kommt dabei nicht von ungefähr. Denn es handelt sich dabei um den Kern, quasi das Herzstück eines PCs. Neben spezifischen Bezeichnungen für eine CPU gibt die Taktfrequenz Auskunft darüber, wie schnell ein Prozessor Operationen durchführen kann.

Aufgaben des Prozessors

Im Großen und Ganzen übernimmt die CPU drei wesentliche Aufgaben:

Recheneinheit

Alle Daten auf einem Computer bestehen aus Zahlen. Um genau zu sein: Aus Nullen und Einsen. Eine CPU nimmt Befehle entgegen, errechnet die entsprechende Datenmenge und gibt als Ergebnis einen neuen binären Code aus. Je höher dabei die Taktfrequenz einer CPU, umso mehr Rechenvorgänge können in der gleichen Zeit verarbeitet werden. Die Taktfrequenz, welche auch als Rhythmus bezeichnet wird, wird in Hertz (kurz: Hz) angegeben. Ein Hz bedeutet ein Takt pro Sekunde. Bei einem sogenannten Single-Core Prozessor heißt das bei einem Gigahertz (kurz: GHz), dass gleichzeitig rund 1.000.000.000 Ziffern verarbeitet werden können.

Steuereinheit

Die Steuereinheit, oder auch das Steuerwerk, ist mit der Recheneinheit Hauptbestandteil eines Prozessors. Neben der Verarbeitung von Ein- und Ausgaben von Peripherie (wie Drucker, Scanner, Maus, Tastatur, …), sorgt die Steuereinheit dafür, dass die einzelnen Bestandteile eines Prozessors zusammenarbeiten können und koordiniert diese. Verbunden mit den einzelnen Komponenten ist die Steuereinheit über das sogenannte Bussystem.

Bussystem

Das Bussystem stellt eine Art Brücke zwischen den einzelnen Komponenten eines Computers dar und sorgt für den Austausch von Daten zwischen diesen.

Merke: Je mehr Hertz eine CPU aufweist, desto schneller ist auch die Rechengeschwindigkeit eines Prozessors (der gleichen Prozessorfamilie).
Aber ist allein die Taktfrequenz für die Geschwindigkeit einer CPU verantwortlich? Wären heutzutage immer noch ausschließlich die bereits oben erwähnten Single-Core Prozessoren im Einsatz, so könnte man die Frage ganz leicht mit „ja“ beantworten. Da mittlerweile allerdings Zwei-Kern, Vier-Kern, Sechs-Kern, Acht-Kern und sogar Zehn-Kern Prozessoren im Desktop-Bereich einsetzt (Stand 2016), hängt die Stärke einer CPU unter anderem auch von der Anzahl der Kerne ab.

Damit wären wir auch gleich beim nächsten wichtigen Punkt:

Mehrkernprozessoren

Zum Verständnis:
Wie bereits erwähnt, hat man früher eine CPU hauptsächlich dadurch schneller gemacht, dass man die Anzahl der Taktraten erhöht hat. Wir erinnern uns: Bei einem GHz können bei einem Ein-Kern Prozessor 1.000.000.000 Ziffern gleichzeitig pro Sekunde berechnet werden. Bei zwei GHz wären es folglich 2.000.000.000 Ziffern pro Sekunde.

Allerdings hat die bloße Erhöhung der Taktfrequenz zur Folge, dass bereits ab einer Leistung von 3,00 GHz enorme Temperaturanstiege im Prozessor zu beobachten sind. Der Hintergrund ist, dass eine höhere Taktfrequenz durch eine Spannungserhöhung erreicht wird. Der dadurch entstandene Widerstand in den dünnen Zuleitungen erzeugt Wärme. Das ist nicht nur äußerst ineffizient, sondern schadet bei nicht zureichender Kühlung auch der CPU. Aus diesem Grund kamen Entwickler auf die Idee, mehrere Kerne auf einer CPU zu verbauen. Heute kennen wir im Anwenderbereich Zwei-Kern (Dual-Core), Vier-Kern (Quad-Core), Sechs-Kern (Hexa-Core), Acht-Kern (Octa-Core) und Zehn-Kern (Deca-Core) Prozessoren.

Ein besonders großer Vorteil der Mehrkernprozessoren besteht darin, dass die einzelnen Kerne parallel zu den anderen Kernen Aufgaben übernehmen können. Moderne Software beispielsweise lagert Operationen automatisch auf die einzelnen Kerne eines Prozessors aus, um eine gleichmäßige Auslastung zu bewerkstelligen. Ist ein Kern voll ausgelastet, wird automatisch, auch ohne intelligente Software, auf den nächst freien Kern ausgelagert.

Ein weiterer Vorteil besteht in der geringen Leistungsaufnahme der Mehrkernprozessoren. So verbraucht ein Dual-Core Prozessor verglichen mit einem Single-Core Prozessor nur halb so viel Energie. Denn einem Dual-Core Prozessor genügt bei gleicher Leistung wie eine Single-Core CPU eine niedrigere Taktfrequenz, geschuldet durch ein geringeres Spannungsaufkommen. Ergo: Weniger Stromverbrauch.

Multi-Threading

Unter Multi-Threading versteht man die Fähigkeit eines einzelnen Prozessor-Kerns mehrere Aufgaben gleichzeitig durchzuführen. Somit ähnelt Multi-Threading stark dem Erscheinungsbild eines Mehrkernprozessors. Im Klartext heißt das: Ist ein Quad-Core Prozessor mit zwei Threads pro Kern ausgestattet, so erkennt das System insgesamt acht virtuelle Kerne und nicht mehr nur vier reale. Der Vorteil liegt hier klar auf der Hand.

Fazit

Single-Core Prozessoren haben mittlerweile stark an Bedeutung im Server, PC und Mobile-Bereich verloren und wurden von den meisten Verkaufsregalen verbannt, da umfangreiche Software im Anwenderbereich mindestens zwei Prozessorkerne benötigt. Welchen Fortschritt und wie viele Kerne die Zukunft da noch mit sich bringt? Wir lassen uns einfach überraschen.

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High-end-Grafikkarte: NVIDIAs Pascal-Architektur

Anspruchsvolle Grafikanwendungen in den Bereichen Digital Signage und Virtual Reality fordern leistungsstarke Hardware. Den Maßstab setzt zurzeit NVIDIA mit seiner Pascal Architektur, der Geforce 10 Serie, die unter Gamern bereits große Begeisterungsstürme ausgelöst hat. Wie sich diese Top-Performer in professionelle Mini-PC-Lösungen integrieren lassen, können wir aller Voraussicht nach im ersten Quartal 2017 beantworten.

Mobile Netzwerke: Immer mehr 4G

Die Verfügbarkeit von 4G-Netzwerken in Europa steigt ständig. Der Nachfolger des derzeitigen Standards 3G zeichnet sich durch deutlich höhere Datenraten aus. Demnächst wird es für viele spo-comm Systeme geeignete LTE-Module geben.

Apollo Lake SOCs: Jetzt auch für IoT und Embedded

Nach der Vorstellung der Intel Apollo Lake CPUs für Notebooks und Tablets wurden nun die CPUs für Embedded-Systeme präsentiert. Diese sind unten in einer Tabelle aufgeführt. Welche davon im kommenden Jahr in spo-comm Systemen zum Einsatz kommen, steht zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht fest. Unsere Produktentwicklung hat sich die kleinen Powerpakete aber bereits genauer angeschaut.

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Diee Abkürzung RAID steht für „Redundant Array of Independent Disks“, was auf Deutsch „Redundante Anordnung unabhängiger Festplatten“ bedeutet. Redundanz bedeutet im technischen Zusammenhang, dass zusätzliche funktional gleiche oder vergleichbare Teile eines Systems vorhanden sind, die im normalen Betrieb nicht benötigt werden. Kommt es zu einem Ausfall, können diese einspringen oder, wenn sie bereits parallel mitlaufen, die Arbeit fortan alleine erledigen.

Ein RAID ist ein Verbund aus mindestens zwei Massenspeichern (Festplatten oder SSDs), die zusammenarbeiten. Größe und Typ des Speichermediums sollten dabei identisch sein. Die verschiedenen RAID Level (z.B. RAID 0 oder RAID 1) unterscheiden sich in der Größe der Speicherkapazität und der Sicherheit der gespeicherten Daten.

 

Hardware oder Software RAID

 

Das RAID kann auf unterschiedliche Weise hergestellt werden. Beim Hardware RAID ist ein extra Mikroprozessor, ein sogenannter RAID-Controller, notwendig. Der Chip befindet sich oft in der Nähe des Speichers und organisiert die Datenverteilung. Der Hauptprozessor wird dabei nicht belastet. In größeren Netzwerkumgebungen, wie in Rechenzentren, werden oft externe RAID-Systeme eingesetzt.

 

Ein Software RAID ist komplett softwareseitig organisiert. Das RAID kann bereits im BIOS implementiert werden, um anschließend das Betriebssystem darauf zu installieren. So ist dieses gesichert. Alternativ kann der RAID-Verbund auch erst im Betriebssystem eingerichtet werden, dann profitiert dieses jedoch nicht vom RAID. Da kein spezieller RAID-Controller vorhanden ist, werden alle Berechnungen auf dem Hauptprozessor durchgeführt, welcher dadurch, je nach Anwendung, stärker belastet wird.

 

RAID 0

 

Beim RAID 0 werden zwei oder mehr Speichermedien zu einem logischen Laufwerk vereint. Diese können mit einer erhöhten Geschwindigkeit arbeiten. Dazu werden die Festplatten in gleich große Blöcke aufgeteilt, welche dann abwechselnd, wie im Reißverschlussverfahren angeordnet werden. Diese Technik, durch welche auf alle Platten parallel zugegriffen werden kann, wird als „striping“ (dt. „in Streifen zerlegen“) bezeichnet. Der Vorteil des RAID 0 ist die Beschleunigung des Datentransfers. Ein Nachteil ist die fehlende Sicherheit: Fällt eine Platte aus, können Daten nicht mehr vollständig wiederhergestellt werden. Daher ist es nur dann zu empfehlen wenn Ausfallsicherheit keine Rolle spielt. Da beim RAID 0 keine Redundanz vorhanden ist, handelt es sich streng genommen nicht um ein RAID, sondern nur um ein „Array of Independent Disks“.

 

RAID 1

 

Eine hohe Ausfallsicherheit gewährt das RAID 1 mit der Technik des Mirroring bzw. Spiegelung. Dabei werden die Daten simultan auf alle beteiligten (in der Regel zwei) Festplatten geschrieben. Dank zwei identischer Platten besteht nun volle Redundanz. Das heißt im Klartext: Sollte eine der beiden Komponenten ausfallen, so kann die verbleibende Festplatte weiterhin alle Daten liefern. Ein RAID 1 ist allerdings kein Ersatz für eine Datensicherung. Fehler, wie zum Beispiel Viren oder versehentliches Löschen von Dateien, übertragen sich augenblicklich auf die Spiegelplatte. Die gesamte Speicherkapazität beim RAID 1 ist so groß, wie die kleinste beteiligte Festplatte.

 

RAID 5

 

Für ein RAID 5 werden mindestens drei Speichermedien benötigt. Es bietet eine erhöhte Geschwindigkeit und etwas Sicherheit. Wie beim RAID 0 werden die Daten blockweise auf alle Laufwerke verteilt. Zusätzlich werden auf jeder Platte die notwendigen Informationen zur Wiederherstellung der Daten (sogenannte Paritätsdaten) eines anderen Laufwerks gespeichert. Fällt nur eine Festplatte aus, können die Daten wieder hergestellt werden. Die mögliche Speicherkapazität errechnet sich aus der Anzahl der Platten minus eins, multipliziert mit der Kapazität der kleinsten Platte. Bei drei Platten mit jeweils 1 Terabyte Speicher läge diese beispielsweise bei 2 TB.

 

RAID 10

 

Das RAID 10 ist eine Kombination aus 1 und 0. So kann es beide Vorteile verbinden und bietet sowohl mehr Tempo, als auch eine hohe Sicherheit. Es werden mindestens vier Laufwerke benötigt. Jeweils zwei Festplatten werden zum RAID 1 verbunden. Diese Sets werden dann zum RAID 0 zusammengefasst. Diese Variante ist sehr sicher, da in jedem Set eine Platte ausfallen darf. Dafür steht jedoch nur die Hälfte der gesamten Speicherkapazität zur Verfügung.

 

RAID bei spo-comm Mini-PCs

Da für einen RAID-Verbund mindestens zwei Festplatten notwendig sind, ist dieser nur bei bestimmten spo-comm PCs möglich. Dazu gehören das spo-book EXPANDED Q170, spo-book NINETEEN Q170 und spo-book NOVA CUBE Q87. Bei Rückfragen beraten wir Sie gerne. Ansonsten können Sie einfach bei Ihrer Bestellung angeben, wenn RAID 0 oder 1 gewünscht wird.

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Green-IT: Umweltbundesamt empfiehlt Mini-PCs

Das Umweltbundesamt hat einen 6-Punkte-Plan für die umweltbewusste und ressourcenschonende Nutzung von Computern am Arbeitsplatz vorgestellt. Ein wesentlicher Bestandteil ist die Empfehlung, rein stationäre Arbeitsplätze mit Mini-PCs auszustatten. Diese zeichnen sich durch einen geringeren Stromverbrauch aus und haben somit auch eine bessere Treibhausgasbilanz. Zudem ist die Nutzungsdauer wesentlich länger als bei Laptops. Langzeitverfügbarkeit erleichtert die Installation und Einrichtung der Systeme, da über Jahre die gleiche Plattform verwendet werden kann.

Aktuelle Atom-Chips: Apollo Lake

Nach den News zu den High-End Prozessoren der Kaby Lake Generation, hat Intel nun auch kostengünstigere Modelle vorgestellt, die ebenfalls im 14nm-Verfahren gefertigt werden. Celeron- und Pentium-Prozessoren mit zwei oder vier Goldmont-CPU-Kernen und einer TDP von 10 Watt werden intern als Apollo Lake bezeichnet. Sie sind wesentlich schneller als ihre Vorgänger und für den Einsatz in Mini-PCs geeignet. Erste spo-comm-Modelle mit der  neuen Atom-Technik sind für 2017 geplant.

Noch kleiner und noch schneller: M.2 SSDs

Solid State Disks im M.2-Format werden zunehmend auch im Bereich der Embedded und Industrie-PCs Verwendung finden. Ein Vorteil gegenüber den Standard-SSDs im 2,5“-Format ist die viel kleiner Bauform. Weiterhin sorgt der integrierte SATA 3 Port für schnellere Übertragungsraten als bisherige Kartenformate. M.2 SSDs werden ebenfalls ab 2017 Bestandteil einiger spo-comm-PCs sein.

Windows 10 IoT: Neue Lizenzbereiche

Inzwischen hat Microsoft konkrete Angaben bezüglich der Lizenzen von Windows 10 IoT gemacht. Der frühere Bereich Windows Enterprise ist nun in drei Lizenzen aufgeteilt: Entry, Value und High-End. Diese sind abhängig von der eingesetzten Hardware.

Mehr zu Windows IoT

Bei PCs mit Skylake CPUs lässt sich Windows 7 nicht über eine Windows-CD installieren, da die Treiberunterstützung fehlt. Intel hat für diese Plattformen im Chipsatz die Unterstützung für eHCI (USB 2.0) entfernt und unterstützt nur noch den neuen xHCI-Standard (USB 3.0). Da die Treiber für xHCI jedoch in den Installationsmedien von Windows 7 noch nicht vorhanden sind, können die USB-Schnittstellen nicht angesprochen werden.

Was ist xHCI und eHCI?

xHCI (eXtensible Host Controller Interface) ist die Spezifikation der neuen USB 3.0 Schnittstelle und damit der Nachfolger von eHCI (enhanced Host Controller Interface), womit der USB 2.0 Standard definiert wurde. Das xHCI-Modul sitzt auf dem Mainboard und steuert die USB-Schnittstellen (3.0 und 2.0) an. Wenn nun, wie bei der Installation von Windows 7, die Treiber für xHCI fehlen, funktionieren sämtliche USB-Ports (auch USB 2.0) nicht. Dementsprechend sind Maus und Tastatur, die über USB angeschlossen wurden, nicht bedienbar.

Verlängerter Supportzeitraum

Ursprünglich hat Microsoft den Supportzeitraum (Versorgung mit Updates und Sicherheitspatches) für Windows 7 auf Skylake-Systemen bis 2017 begrenzt. Laut einer aktuellen Mitteilung wurde dieser jedoch nun bis Ende 2020 verlängert.

Windows 7 für spo-comm Mini-PCs mit Skylake-Plattform

spo-comm hat eine Lösung für die genannten Schwierigkeiten gefunden und liefert auf Wunsch seine Skylake-Systeme mit vorinstalliertem Windows 7 Professional 64-bit sowie Windows 7 Embedded aus. Bei jeder Lieferung ist ein USB-Recovery-Medium für eine eventuell notwendige Neuinstallation beigelegt (Recoveryprozess eines Systems in 5-10 Minuten).

Entdecken Sie unsere Mini-PCs mit den aktuellen Windows Versionen

Neue Intel-Plattform: Kaby Lake

Mit Kaby Lake hat Intel die neueste und mittlerweile siebte Prozessorgeneration vorgestellt. Produziert wird, wie schon bei Skylake, im 14-nm-Verfahren. Mit der Plattform soll die Leistung um bis zu 12 Prozent gesteigert werden. Eventuell werden auch komplett neue CPU-Typen, wie ein Vierkernprozessor mit 15 Watt TDP (U-Serie) erscheinen. Erste spo-comm Systeme mit Kaby-Lake-Prozessoren wird es ab Mitte 2017 geben.

Internet of Things für alle: Windows 10 IoT

Mit der Einführung von Windows IoT, dem Nachfolger von Windows Embedded, hat Microsoft ein neues Lizenzmodell gestartet, das von der verbauten CPU abhängig ist. Je nach eingesetzter Hardware und verwendeter Applikationen ist Windows IoT so oft die günstigere Alternative zum Standardbetriebssystem Windows 10.

Vehicle Computing: Neues aus der MOVE-Serie

In Kürze kommt ein Update für die Systeme der MOVE-Reihe auf den Markt. Die bewährten Features werden mit aktueller Technik auf den neuesten Stand gebracht. Weiterhin gewährleisten spezielle Stromwandler und die optionale Batterieeinheit den reibungslosen Betrieb der Mini-PCs in Fahrzeugen aller Art.

Windows 7: Jetzt auch für Skylake

spo-comm hat eine Lösung gefunden, um Windows 7 Professional 64-bit auch auf Industrie-PCs mit aktueller Skylake-Plattform zu betreiben. Neue Systeme mit CPUs der sechsten Generation, wie das spo-book CORE sowie der OPS-Player, können ab sofort mit dem beliebten Microsoft-Betriebssystem bestellt werden.

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