Windows-Update KB4090007 für Windows 10

Das Hoffen auf BIOS-Updates für Intel-Prozessoren aus den Jahren 2013 und 2014 hat ein Ende. Das optionale Windows-Update KB4090007 bringt in seiner aktuellsten Version vom 24.04.2018  nicht nur Microcode-Updates für Coffee Lake (Core i-8000), Kaby Lake (i-7000) und Skylake(i-6000) sondern sogar für Broadwell (i-5000) und Haswell (i-4000). Das Update steht sowohl für 32- als auch für 64-Bit-Versionen von Windows 10 zur Verfügung – lässt sich jedoch nach wie vor nur über eine ungesicherte http-Verbindung aus dem Windows Update Catalog  herunterladen. Windows 10-Rechner mit Intel-Atom-Prozessoren benötigen jedoch weiterhin BIOS-Updates.

Das Update löst außerdem ein weiteres Problem: Für einige Systeme sind seit Dezember 2017 BIOS-Updates mit angeblich neuen Microcode-Updates erschienen, das PowerShell-Skript Get-SpeculationControl meldet dennoch keinen BTI-Schutz.

Meltdown-Patches für Windows 7

Microsoft liefert für Windows 7 keine Microcode-Updates per Windows Update – hier werden BIOS-Updates weiterhin benötigt. Ende März gab es schwere Probleme mit den Patches für die 64-Bit-Versionen von Windows 7 gegen die Meltdown-Lücke, diese wurden unter dem Namen „Total Meltdown“ bekannt. Wer jedoch die Patches von Anfang an (Anfang März) eingespielt hat, ist vor Total Meltdown geschützt.

Um sicherzustellen, ob man vor Total Meltdown geschützt ist, wurde ein PoC (Proof of Concept)  veröffentlicht.

Quelle: heise

Lesen Sie den ersten Teil zu Spectre und Meltdown

Lesen Sie das erste Update zu Spectre und Meltdown

  1. Intel weist darauf hin, dass mittlerweile für alle Prozessoren, die in den letzten fünf Jahren veröffentlicht wurden, Microcode-Updates zur Verfügung stehen.
  2. Außerdem hat Intel sehr eng mit Anbietern von Antivirus-Programmen zusammengearbeitet, um eine Kompatibilität sicher zu stellen.

Intel gab zudem auf seiner Website bekannt, dass das Hardware-Design neuer Prozessoren geändert wurde um sie gegen die zweite Variante von Spectre und Meltdown zu schützen – für die Spectre Variante 1 gibt es zu derzeitigem Stand noch keine Lösung. Laut Intel schaffen diese Neuerungen Hindernisse für potenzielle Angreifer durch zusätzliche Schutzwände – einerseits zwischen laufenden Anwendungen, andererseits zwischen Prozessen mit unterschiedlichen Zugriffsrechten.

Die ersten Prozessoren, die einen solchen neuen Hardware-Schutz haben sollen – Intel spricht dabei unter anderem von Prozessoren der achten Core-i-Generation – werden wohl in der zweiten Hälfte des Jahres 2018 erscheinen, so Brian Krzanich. Unklar ist noch, welche Prozessorserie genau gemeint ist, da die „Ice Lake“-Prozessoren eher als neunte Core-i-Generation gedacht waren. Möglicherweise wird es eine „Zwischengeneration“ geben, die auf den Codenamen „Whiskey Lake“ hört.

Zum vorherigen Spectre und Meltdown Artikel

Wie funktioniert Power over Ethernet?

Immer mehr Geräte, beispielsweise auch unser RUGGED T1000, verfügen über die PoE-Funktion. Ethernet nimmt nicht nur für die lokale Netzwerkverkabelung, sondern auch für Sicherheitsnetzwerke eine führende Position ein. Mithilfe von Power over Ethernet entfallen für eine ausreichende Stromversorgung zum einen der separate Stromanschluss, zum anderen die klassischen Stecknetzteile. Stattdessen bezieht das Gerät die Energie über das Datennetz. Hierzu wird neben den Datensignalen zusätzlich auch Strom in die Datenleitung geführt – meist an zentraler Stelle im Netzwerkverteiler.

Wo wird Power over Ethernet gebraucht?

PoE ist häufig bei Geräten anzutreffen, welche normalerweise mit verschiedenen Kabeln an unterschiedlichen Dosen angeschlossen werden müssten. Power over Ethernet ist vor allem eine geeignete Lösung für Anwendungsbereiche, in denen eine hohe Sicherheit bezüglich der Datenverbindung herrschen muss, beispielsweise bei (Überwachungs-) Kameras oder Servern.

Welche PoE-Standards gibt es und wofür stehen die PoE-Klassen?

Mit Power over Ethernet wird heute meist der IEEE-Standard 802.3af-2003 („DTE Power over MDI“) bezeichnet, der im Juni 2003 verabschiedet wurde. Mittlerweise gibt es einen neueren Standard IEEE 802.3at-2009, der zuvor als PoE+ oder PoE plus bekannt war. Dieser erhöht die maximale Leistungsabgabe von 15,4 W des auf 25,5 W.
Allen Geräten, die über PoE oder PoE+ mit Strom versorgt werden, wird eine Klasse von 0-4 zugeordnet. Die Klasse richtet sich nach der Höhe des Stromverbrauchs des Geräts. Die Geräte, die den Klassen 1, 2 und 3 zugeordnet sind, benötigen nur sehr wenig, wenig, beziehungsweise eine mittlere Menge an Strom, wohingegen die Klasse 4 (PoE+) eine hohe Strommenge benötigt und auch nur mit PoE+-PSE-Geräten kompatibel ist. Sobald ein Powered Device (PD)-Gerät mit einem Power Sourcing Equipment (PSE)-Gerät verbunden wird, übermittelt es die Klasse an das PSE-Gerät, sodass dieses die richtige Menge an Strom zu Verfügung stellen kann.

Welche Vorteile bietet Power over Ethernet?

Der Hauptvorteil des Power over Ethernet ist, dass ein Stromversorgungskabel nicht benötigt wird. Dies macht es möglich, dass auch an schwer zugänglichen Stellen, wie beispielsweise in Serverschränken, Ethernet-angebundene Geräte installiert werden können. Hiermit lassen sich einerseits Installationskosten einsparen, andererseits kann die Ausfallsicherheit des Geräts erhöht werden, indem eine zentrale unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) implementiert wird.

Jetzt den RUGGED T1000 konfigurieren!

Entdecken Sie alle spo-comm Mini-PCs

Geschichte von Spectre und Meltdown

Seit Beginn des Jahres erregt in der IT-Welt ein Thema sehr viel Aufregung: Die Prozessor Problematiken Meltdown und Spectre wurden aufgedeckt. Die gefährdeten CPUs stammen vor allem von Intel, aber auch AMD und Smartphone-Chips von beispielsweise Apple oder Samsung sind betroffen. Intel wurde bereits im Juni 2017 über diese Sicherheitslücken informiert, gab dies jedoch erst Anfang Januar 2018 öffentlich bekannt.

Prozessorenlücke: Was passiert?

Durch die Sicherheitslücken in den Prozessoren ist es Angreifern möglich, auf sensible Daten zuzugreifen, indem sie diese Lücken geschickt ausnutzen. Moderne Prozessoren setzen auf die sogenannte Out-of-Order Eigenschaft. Dabei werden Befehle spekulativ ausgeführt und vermutlich benötigte Daten in die Caches geladen. Im Programmfluss ist es aber möglich, dass sie aufgrund einer Fehlspekulation doch nicht ausgeführt werden. Genau diese Spekulationen von Befehlen ermöglichen die entdeckten Angriffsszenarien.

Welche CPUs sind betroffen?

Vor allem Intel hat unter den entdeckten Sicherheitslücken zu leiden. Betroffen sind unter anderem Prozessoren der Core-Generation seit 2008 aber auch die Serien Intel Atom C, E, A, x3 und Z sowie die Celeron und Pentium Serien J und N.

Die offizielle Seite von Intel zu diesem Thema und eine Liste aller betroffenen Intel Prozessoren finden Sie hier.

Auch Google nahm Stellung und veröffentliche, dass auch Prozessoren von AMD und ARM betroffen sind. Android-Systeme seien zwar betroffen, jedoch seit dem letzten Sicherheits-Update vom 2. Januar geschützt. Auch Apple soll mit einem früheren Update bereits Teile der Lücken geschlossen haben und plant mit dem Update auf 10.3.3 weitere Fixes nachzuziehen.

Die offizielle Seite von AMD zu diesem Thema finden Sie hier.

Welche Maßnahmen gibt es gegen Spectre und Meltdown?

Die Sicherheitslücken lassen sich durch aufwendige Sicherheits-Patches bei allen vorhandenen Betriebssystemen lösen. Hier herrscht derzeit jedoch Chaos: BIOS-Updates mit CPU-Microcode-Updates werden nur von wenigen Herstellern verteilt. Microsoft zog ein Windows-Patch für ältere Systeme bereits wieder zurück. Aber auch Apple erklärt nur ungenau was mit Macs aus den Jahren vor 2010 passiert, auf denen macOS High Sierra nicht läuft.

Einigen Angaben zufolge, welche allerdings nicht von Intel, AMD oder anderen Herstellern bestätigt werden, sollen die Sicherheitsupdates, die verteilt werden, ältere (also vor 2013) und schwächere Prozessoren stärker als moderne bremsen. Bei Desktop-PCs, Notebooks und Tablets – mit aktuellen Prozessoren und Windows 10 – sinkt die Leistung nur minimal. Microsoft erwartet jedoch deutlich höhere Leistungs-Verluste bei Windows 7-PCs mit älteren CPUs. Die prägnantesten Auswirkungen findet man bei Systemen mit Intel-Prozessoren und schnellen SSDs (insbesondere PCIe-SSDs mit NVM-Protokoll, wenn neben dem Windows-Update auch das Microcode-Update eingespielt ist.

Die offizielle Microsoft-Seite finden Sie hier.

Zum Microsoft Security TechCenter

Gefälschte BSI-Mails zu Sicherheits-Updates

Vorsicht bei gefälschten E-Mails zu angeblichen Spectre und Meltdown-Updates. Die im Namen des BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) geschriebenen Mails weisen Sie darauf hin, dass Ihr Endgerät angreifbar ist und wollen Sie so dazu bringen ein vermeintliches Update zu installieren. Ein Beispiel einer solchen Fake-Mail finden Sie hier

Betroffene spo-comm Mini-PCs

Zusammen mit unseren Partnern sind wir stets auf der Suche nach Lösungen und testen diese. Sobald verlässliche Informationen von Intel oder Microsoft vorliegen, können wir geeignete Updates zur Verfügung stellen.

Diese spo-books sind nach jetzigem Stand NICHT betroffen:

•    spo-book WINDBOX II
•    spo-book WINDBOX II Plus
•    spo-book BRICK MSE45
•    spo-book BRICK NM10
•    spo-book TURO GM45
•    spo-book NOVA GM45
•    spo-book BOX NM10
•    spo-book FLUKE NM10
•    spo-book iDESK
•    spo-book MOVE NM10
•    spo-book RUGGED NM10
•    spo-book MOVE T56N
•    spo-book RUGGED T56N
•    spo-book ION 2
•    spo-book ION 3
•    spo-book POS NM10
•    spo-book POS NM10 slim
•    spo-book SQUARE 15
•    spo-book TECH 92F
•    spo-book UNO NM10
•    spo-book WINDBOX III

In Bezug auf die Spectre- und Meltdown Problematik empfiehlt spo-comm:

•    Stets die Updates von Intel, AMD & Microsoft verfolgen
•    Die Updates zunächst auf Testrechnern im Einsatzszenario zu prüfen, bevor sie auf Live-Systemen installiert werden,
•    Bei älteren Geräten die Sicherheits-Patches testen und die Performance zu prüfen, da die Updates möglicherweise Leistungseinbußen zur Folge haben.
•    Bei den BSI E-Mails ist höchste Vorsicht walten lassen, da diese gefälscht sein können.

Lesen Sie unseren letzten What’s New Artikel

CPU Problematiken „Spectre“ und „Meltdown“

Seit Beginn des Jahres beschäftigt die IT-Branche vor allem ein Thema: Die in Prozessoren entdeckten Sicherheitslücken Meltdown und Spectre, die vor allem Intel Prozessoren betreffen. Indem diese Lücken geschickt ausgenutzt werden, gelingt es Angreifern mit Schadcode Daten auszulesen, die der Computer im Speicher verarbeitet – unter anderem auch Passwörter. Auch wir bei der spo-comm befassen uns intensiv mit den aktuell aufkommenden Problemen und deren Lösungen.

In Kürze finden Sie auf unserer Website außerdem einen Newsticker, indem Sie alles rund um die oben genannten Sicherheitslücken erfahren. So bleiben Sie stets auf dem Laufenden! Außerdem erfahren Sie welche unserer Geräte davon betroffen sind und wie wir dagegen vorgehen.

Kein Surcharging mehr: Extra-Kosten für bargeldloses Bezahlen fallen weg

Seit dem 13. Januar 2018 ist es Händlern EU-weit verboten, extra Gebühren für bargeldlose Bezahlmethoden zu verlangen. Dieses sogenannte „Surcharging“ kam zum Einsatz, wenn ein Kunde in einem Online-Shop beispielsweise per Kreditkarte, SEPA-Lastschrift oder Überweisung zahlen wollte. Obwohl zunächst nicht vom „Surcharging“-Verbot betroffen, ändert auch PayPal zum 9. Januar 2018 seine AGB, in denen nun festgelegt wird, dass Händler nicht dazu berechtigt sind, „ein Zahlungsmittelentgeld für die Nutzung der PayPal-Services als Zahlungsmethode in Ihrem Online-Shop zu erheben“.

Für die spo-comm Kunden bedeutet das: Sie wollen über unseren Online-Shop die Systeme kaufen und per Kreditkarte oder PayPal bezahlen? Auch wenn die neuen Regelungen für den B2C Bereich gelten, zahlen Sie ab sofort hierfür keine gesonderten Gebühren mehr.

Unser spo-comm Online-Shop

Neue DIN RAILS für unsere BRICK-Reihe

Für unsere BRICK-Serie sind nun auch sogenannte Hutschienen (DIN RAIL) verfügbar. Diese Klammern werden mit jeweils zwei Schrauben an der passenden VESA-Wandhalterung montiert und ermöglichen somit den Einbau dieser Mini-PCs in Serverschränken etc. Sie können direkt als Zubehör bei der Konfiguration Ihres Mini-PCs mit ausgewählt werden.

Ein alter Hase: Der analoge VGA-Anschluss

Würden wir uns heute über Indianerstämme unterhalten, wäre der VGA–Anschluss in jedem Fall der Stammesälteste. Denn den gibt es bereits seit 1987. Auch wenn dieser langsam ausstirbt, ist er dennoch weit verbreitet.

VGA steht für Video Graphics Array und ist eine rein analoge Schnittstelle, bei der analoge Signale zunächst in digitale Signale umgewandelt werden müssen. Obwohl diese Schnittstelle für circa 20 Jahre der unumstrittene Standard war, bringt sie einige Nachteile mit sich. Der Anschluss wurde ursprünglich für eine maximale Auflösung von 640×480 Pixel konzipiert. Heutzutage lassen sich mithilfe moderner Rechenverfahren aber auch Full HD Bilder ausgeben. Zu lange Kabel aber auch starke Störquellen können die Qualität des Bildes jedoch erheblich beeinträchtigen, weshalb der VGA-Anschluss im Laufe der Jahre durch technisch komplexere Schnittstellen abgelöst wurde.

Vorteil von VGA:      

  • Weit verbreiteter Anschluss

Nachteile von VGA:    

  • Nur eine maximale Auflösung von 1920 x 1200 möglich
  • Nur analoge, keine digitale Signalübertragung
  • Reagiert empfindlich auf Störfaktoren wie beispielsweise lange Kabel
  • Nur Bildübertragung möglich

Erstmals digital: Der DVI-Anschluss

Der Nachfolger der VGA-Schnittstelle ist das „Digital Video Interface“ – oder kurz DVI. Bei der DVI-Schnittstelle ist es erstmals möglich, höhere Auflösungen reindigital auszutauschen. Dies gelingt mit der Nutzung des sogenannten TMDS („Transition-Minimized Differential Signaling“) -Standards, der bei analogen Signalen übliche elektromagnetische Störungen eliminiert. Obwohl es der Name dieser Schnittstelle nicht vermuten lässt, lassen sich mittels eines sogenannten DVI-A Steckers, falls gewünscht, weiterhin rein analoge Signale übertragen. Wird der Standard – ein DVI-D Stecker – verwendet, so ist das Signal digital und Inhalte können mit einer Auflösung von bis zu 2560×1600 Pixeln und einer Bildrate von 100 Hz dargestellt werden. Auch die Kombination von digitalen und analogen Signalen ist bei dieser Schnittstelle möglich: Hierzu benötigt man lediglich einen DVI-I Stecker, bei dem die Anzahl der Pins zwar steigt, die Auflösung jedoch deckungsgleich mit der des DVI-D Steckers bleibt.

Vorteile von DVI:   

  • Digitale Bildübertragung
  • Kompatibel mit VGA und HDMI

Nachteile von DVI:  

  • Aus heutiger Sicht: „Nur“ bis zu zwei Mal 1920 x 1200 übertragbar
  • Wie bei VGA: Nur Bildübertragung möglich

HDMI – Digitales Ton- und Bildmaterial bis hin zu 4K und 3D

Die HDMI-Schnittstelle ist die direkte Weiterentwicklung zur DVI-Schnittstelle und ist wohl der bekannteste Kandidat in unserer heutigen Runde. Besonders im Konsolen- und Heimkinobereich hat sich HDMI, was für „High Definition Multimedia Interface“ steht, etabliert.

Mithilfe eines einzigen HDMI-Kabels lässt sich parallel zu digitalen Bildsignalen auch digitaler Ton zwischen zwei Geräten austauschen. Der HDMI 2.0 Standard überträgt mittlerweile auch 2160-Signale bei 60Hz für 4K-UHD-Material und unterstützt mit 48Hz auch eine 1080p-Auflösung für 3D-Material (siehe auch “Was ist der Unterschied zwischen Full HD, UHD und 4K?“). Die HDMI-Schnittstelle kennt in ihrer neuesten Version drei verschiedene Steckervarianten, von denen HDMI Typ A der Standardstecker ist. Für Anwendungen mit besonders wenig Platz ist der Typ C, der sogenannte Mini-HDMI geeignet. Für ultramobile Anwendungen bietet sich der Typ D Micro-HDMI an, welcher nur minimalsten Platz in Anspruch nimmt.

Vorteile von HDMI:   

  • „2 in 1“: Sowohl Ton-, als auch Bildübertragung möglich.
  • Platzsparend
  • Eingebauter Kopierschutz (HDCP)
  • Leicht ansteck- und absteckbar

Nachteil von HDMI:   

  • Nicht ganz so langlebig wie DVI aufgrund der Beschaffenheit

Der bessere HDMI Anschluss? – Der DisplayPort

Die DisplayPort-Schnittstelle ist ein lizenzfreier Verbindungsstandard, der, genau wie HDMI, Bild- und Tonsignale symmetrisch übertragen kann. Dieser wurde durch die VESA (Video Electronics Standards Association) genormt und soll die Anschlüsse VGA und DVI gänzlich überflüssig machen. Genau wie DVI und HDMI ist auch der DisplayPort eine digitale Schnittstelle, kommt jedoch eher im Bereich moderner Computermonitore und Grafikkarten zum Einsatz. Das Datenübertragungsverfahren des DisplayPorts ist noch besser vor Störstrahlungen geschützt, was eine maximale Auflösung von 5K, also 5120×2880 Pixeln bei einer Bildwiederholungsrate von 60 Vollbildern pro Sekunde ermöglicht.

Vorteile von DisplayPort:  

  • Günstiger im Endverbrauch, da lizenzfrei
  • Störunanfällig aufgrund der Übertragung durch Mikropakete
  • Kabellänge bis zu 15 Metern
  • Keine Nachteile

Entdecken Sie alle spo-comm Mini-PCs

Was bedeutet  der Begriff VESA?

Der Begriff VESA steht für „Video Electronics Standards Association“ und basiert auf der gleichnamigen Organisation, welche die Anforderungen für Halterungen unter anderem an Wänden, Decken und Displays standardisiert hat.

Wie ermittle ich eine VESA-Norm?

Eine VESA-Norm lässt sich ganz einfach ermitteln, indem man sowohl den horizontalen, als auch den vertikalen Abstand zwischen den Schraublöchern (von Mittelpunkt zu Mittelpunkt) an der Rückseite eines Monitors/PCs in Millimeter misst.

Welche VESA-Standards gibt es?

Da bei vielen Monitoren/PCs dieselbe Norm zu finden ist, hat die VESA drei Standards festgelegt.

•    VESA MIS-D
Lochmuster: 75×75 mm oder 100×100 mm
>24“ Bildschirmgröße

•    VESA MIS-E
Lochmuster: 200×100 mm und/oder 200×200 mm

•    VESA MIS-F
Variables Lochmuster: 400×200 mm; 400×400 mm; 600×200 mm; 600×400 mm; 800x400mm
>31“ Bildschirmgröße

Welche spo-books sind VESA-kompatibel?

•    BOX N2390
•    CORE 2
•    MOVE N3160
•    WINDBOX II Quad
•    WINDBOX III EVO
•    NANO H310
•    BRICK J3455E
•    BRICK i3- 7100U
•    KUMO V

Sie haben Fragen zur VESA-Halterung oder unseren spo-books? Unsere Support-Mitarbeiter helfen Ihnen gerne weiter!

spo-comm kontaktieren

 

spo-comm Mini-PCs entdecken

Intel Thunderbolt 3: Eine für alle

Thunderbolt 3 ist eine multifunktionale Schnittstelle, die direkt kompatibel zu USB Typ-C ist, aber auch DisplayPort und PCIe unterstützt. So können zum Beispiel über PCI Express externe Grafikkarten angeschlossen werden. Entsprechende Anschlusskabel ermöglichen das Ansprechen diverser Bildschirmeingänge. Dank einer Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 40 Gbit/s kann sogar zweimal 4K-Auflösung wiedergegeben werden, während man parallel noch Daten über USB 3.1 überträgt. Um die Verbreitung der Schnittstelle zu fördern, hat Intel nun angekündigt, den Standard lizenzfrei zu machen und die Spezifikationen für die Industrie freizugeben.

SSD ist nicht gleich SSD: Die Schnittstellen

Lange Zeit war die SATA-Schnittstelle der Standard bei SSDs. Da SSDs jedoch anders arbeiten als HDDs, für die SATA ursprünglich entwickelt wurde, ist eine Geschwindigkeitssteigerung nicht mehr möglich und ein ganz neues Protokoll wird benötigt. Je nachdem, welche Schnittstellen der jeweilige PC zur Verfügung stellt, kann auf SSDs mit SATA 6G, deren Weiterentwicklung SATA Express (SATAe), m.2 oder PCI Express (PCIe) zurückgegriffen werden. Mehr Informationen zu diesen Schnittstellen sind hier zu finden.

Neben M.2 und 2,5″: Neues SSD-Format “Ruler”

Intel hat vor kurzem einen neuen Formfaktor für SSDs vorgestellt, der bisher unter dem Namen “Ruler” (englisch für Lineal) läuft. Wie der Name bereits vermuten lässt, handelt es sich dabei um einen langen, flachen Riegel. Dank der Maße 325,35 x 36,8 x 9,5 mm passen bis zu 32 Ruler-SSDs in einen Server mit 1HE Höhe. Bei einer geplanten Kapazität von 32 TB pro SSD (derzeit noch 16 TB) würde ein derartiger Rack-Server eine Speicherkapazität von 1 PB (Petabyte) erreichen. Erste SSDs im neuen “Ruler”-Format sollen bis Ende des Jahres auf den Markt kommen, eventuell wird es auch Module mit doppelter Bauhöhe geben.

Speicherpreise bleiben hoch: Alternativen zu DRAM gesucht

Dass die Speicherpreise in den letzten Monaten erheblich gestiegen sind, ist mittlerweile weithin bekannt. Leider ist auch immer noch kein Ende in Sicht – es wird erwartet, dass es auch 2018 so weitergeht – denn die wichtigsten Hersteller setzen immer größere Teile ihrer Produktionskapazitäten für Server- und Smartphonespeicher ein. Lösungen für die problematische Speicherknappheit wären zum Beispiel eine effizientere Architektur oder eine Anpassung der Firmware und Software, um die Nutzung des vorhandenen Speichers zu verbessern und intensivieren. Mehr Überlegungen zu dem Thema sind hier zu finden:

Mehr zu diesem Thema

Ein Stromausfall ist immer schlecht für PCs und Serveranlagen. Bereits kurze Ausfälle im Millisekundenbereich genügen um elektronische Geräte abrupt auszuschalten. Dies hat zur Folge, dass laufende Vorgänge einfach abgebrochen werden und nicht gespeicherte Daten verloren sind. Um sich davor zu schützen, wird oft eine sogenannte USV (Abkürzung für Unterbrechungsfreie Stromversorgung) eingesetzt. Diese Notstromaggregate können Geräte im Falle eines Stromausfalls mit Batteriestrom versorgen. Sie sind in der Regel jedoch recht kostspielig, groß und unhandlich.

Eingebaute Batterie statt USV

Eine Alternative zur USV sind PCs mit eingebauter Batterie, wie die die der spo-comm Reihen MOVE und RUGGED. Mit dieser optionalen Ergänzung, wird Ihr Mini-PC bei einem Stromausfall bis zu 10 Minuten mit Strom versorgt. Genug Zeit also, um den Ausfall zu überbrücken, beziehungsweise laufende Anwendungen zu sichern und sauber zu schließen. Als zusätzliche Erleichterung kann im BIOS konfiguriert werden, dass alle Speichervorgänge automatisch abgeschlossen werden und der Industrie-PC anschließend ordnungsgemäß herunterfährt.

Dies ist auch für Einsätze in Fahrzeugen, für welche die MOVE-Reihe ursprünglich konzipiert wurde, interessant. Ist der Vehicle-PC mit einer Batterie ausgestattet, hat ein plötzliches Ausschalten oder Abwürgen des Motors keine negativen Folgen für die laufenden Rechenvorgänge.

Die MOVE-Serie von spo-comm entdecken

 

Die RUGGED-Serie von spo-comm entdecken

Fast fertig: PCI Express 4.0

Die Fertigstellung der nächsten PCIe-Generation naht: Mittlerweile hat das Standardisierungsgremium PCI-SIG (Peripheral Component Interconnect Special Interest Group) die Version 0.9 des neuen 4.0-Standards vorgestellt, mit dem sich die Datenrate im Vergleich zum derzeitigen PCIe 3.0 verdoppeln soll. Dass PCIe 4.0 tatsächlich in Systemen verbaut wird, kann jedoch noch bis 2019 dauern. Nichtsdestotrotz hat die PCI-SIG auch bereits den Standard 5.0 mit einer erneuten Bandbreitenverdopplung in Aussicht gestellt. Wir sind gespannt, wann dieser in unseren Mini-PCs zu finden sein wird.

Preis für Grafikkarten steigt: KUMO IV nicht betroffen

Aufgrund des aktuellen Mining-Hypes um die Kryptowährung Ethereum, sind leistungsstarke Mittelklasse-Grafikkarten wie Geforce GTX 1060 und 1070 sowie Radeon RX 580 und 570 so gut wie ausverkauft und, wenn überhaupt, nur noch zu extrem hohen Preisen zu bekommen. Unser High-End Mini-PC KUMO IV ist davon glücklicherweise nicht betroffen. Die GTX 1060 ist hier schon auf dem Mainboard integriert.

Noch schneller: USB 3.2 angekündigt

Vor kurzem wurde von der USB 3.0 Promoter Group ein neuer Standard vorgestellt. Auf 3.1 folgt nun USB 3.2, womit eine Verdoppelung der Datenraten auf 20 Gbit/s einhergehen soll. Um diese Übertragungsraten zu erreichen, müssen natürlich wieder alle Geräte und Kabel dem neuen Standard entsprechen. Bis die ersten Geräte mit USB 3.2 Anschlüssen ausgestattet werden, kann es jedoch noch ein Jahr dauern. Das Ziel der neuen Version steht jedoch schon fest: Der flexible USB Typ-C Port soll zum Standard in der PC-Branche werden und die weit verbreitete Typ-A Schnittstelle ablösen. Ob das so einfach geht? Wir lassen uns überraschen.

Einfache Inbetriebnahme: Kurzanleitungen für spo-comm Mini-PCs

Wer Hilfe bei der Inbetriebnahme oder Montage seines Mini-PCs braucht, oder BIOS-Einstellungen wie Wake On LAN oder Restore on AC Power Loss vornehmen möchte, bekommt nun einfache Hilfe. Ab sofort sind für fast alle spo-comm Mini-PCs Kurzanleitungen verfügbar. Diese können auf der jeweiligen Produktseite unter dem Reiter „Produkt Details & Downloads“ heruntergeladen werden und sind auch auf den Driver Sticks zu finden.