In vielen Unternehmen gewinnt das Arbeiten mit zentralisierten IT-Umgebungen an Bedeutung. Ein Thin Client ist ein schlankes Endgerät, das selbst nur geringe Rechen- und Speicherressourcen besitzt und stattdessen auf die Rechenleistung, Anwendungen und Daten zentraler Server oder Cloud-Dienste zugreift. Sie sind damit das Gegenstück zum klassischen Desktop-PC (auch „Fat Client“ genannt): Die eigentliche Arbeit läuft auf Servern, der Thin Client stellt Eingabe, Ausgabe und Peripherie-Anbindung bereit.

Wie funktioniert ein Thin Client?

Technisch besteht ein Thin Client typischerweise aus einer CPU, etwas RAM, minimalem lokalem Speicher (häufig Flash) und Anschlüssen für Bildschirm, Tastatur, Maus und Netzwerk. Beim Start verbindet sich das Gerät über ein Netzwerk (LAN oder Internet) mit einem Terminal- oder Virtual Desktop Infrastructure (VDI)-Server. Dort werden Desktop-Sitzungen, Anwendungen oder virtuelle Maschinen ausgeführt. Der Server rendert Bildschirminhalte und sendet sie über spezielle Protokolle — z. B. Microsoft RDP, PCoIP oder HDX — an den Thin Client; Eingaben des Nutzers werden zurück an den Server geschickt. Dadurch liegt die Rechenlast auf zentralen Systemen, nicht auf dem Endgerät. Noch mehr Informationen hierzu erklärt ein Beitrag von fortinet.com.

Vorteile von Thin Clients

Sicherheit:
Daten liegen zentralisiert auf Servern und nicht verstreut auf lokalen Festplatten. Sicherheitsrichtlinien, Backups und Endpoint-Kontrollen lassen sich zentral durchsetzen — ein großer Vorteil, insbesondere für regulierte Branchen.

Einfache Administration:
Software-Updates, Patches und Konfigurationsänderungen werden serverseitig ausgerollt. Das reduziert den Supportaufwand und ermöglicht schnelles Skalieren.

Kosteneffizienz:
Geringere Anschaffungs- und Wartungskosten pro Endgerät; längere Lebensdauer der Hardware durch geringere Auslastung. Zentralisierte Server lassen sich effizienter auslasten.

Flexibilität & Mobilität:
Mitarbeitende können ihre Arbeitsumgebung von verschiedenen Thin Client-Stationen oder über Remote-Verbindungen wiederfinden — sofern sie eine Netzwerkverbindung haben.

Energieverbrauch & Umwelt:
Sie benötigen meist weniger Strom als voll ausgestattete PCs, was Betriebskosten reduziert und CO₂-Bilanz verbessert.

Typische Einsatzgebiete

Thin Clients sind besonders geeignet für Umgebungen mit standardisierten Arbeitsplätzen, zentraler Datenhaltung und hohem Verwaltungsbedarf:

Büroarbeitsplätze / Callcenter:
Einheitliche Arbeitsumgebungen mit hohem Verwaltungs- und Sicherheitsbedarf.

Öffentliche Einrichtungen & Schulen:
Geringere Investitionskosten und leichteres Patch-Management machen Thin Clients attraktiv.

Healthcare & Labor:
Zentrale Speicherung sensibler Patienten- und Forschungdaten reduziert Risiken.

Digital Signage & Kiosks:
Die Geräte steuern Bildschirme, Infopoints oder Kiosksysteme zuverlässig und platzsparend.

Industrial / Fertigung (Edge/Control Rooms):
Auch hier kommen sie zum Einsatz, wenn Bedienoberflächen zentral betrieben oder überwacht werden sollen. Hier sollte besonders auf robuste Geräte und zuverlässige Netzwerke geachtet werden.

Grenzen und Nachteile

Thin Clients sind nicht für jede Aufgabe ideal. Grafikintensive Anwendungen (CAD, 3D-Rendering, komplexe Video-Bearbeitung) benötigen oft dedizierte lokale GPU-Leistung oder spezielle Server-GPU-Setups (GPU-Passthrough, vGPU), sonst leidet die Performance. Zudem hängt die Verfügbarkeit stark von Netzwerkqualität und Server-Infrastruktur: Ohne stabile Verbindung sind Thin Clients kaum nutzbar. Lizenzbedingungen mancher Software erlauben zudem nicht immer den Betrieb in virtualisierten Umgebungen — das kann zusätzliche Kosten verursachen.

Unsere Praxistipps zur Einführung

  • Netzwerk prüfen:
    Bandbreite, Latenz und Ausfallsicherheit sind kritische Erfolgsfaktoren. Plane QoS und Redundanz.
  • Server-Dimensionierung:
    VDI-Hosts und GPU-Ressourcen (falls erforderlich) müssen passend zur Nutzerzahl und Anwendung ausgewählt werden.
  • Sicherheitskonzept:
    Zentralisiertes Identitäts- und Berechtigungsmanagement, Verschlüsselung und Backup-Strategien sind Pflicht.
  • Pilotprojekt:
    Starte mit einer definierten Gruppe (z. B. Verwaltung), messe Performance & Nutzerzufriedenheit und skaliere dann.

Thin Clients sind also…

…eine moderne, sichere und oft kosteneffiziente Lösung für Unternehmen mit standardisierten IT-Arbeitsplätzen und einem Fokus auf zentraler Verwaltung. Richtig geplant und mit passender Server- und Netzwerkarchitektur bieten sie Vorteile in Sicherheits-, Verwaltungs- und Betriebskosten – Einschränkungen bestehen vor allem bei grafikintensiven oder offline-kritischen Anwendungen. Für viele Use-Cases (Büro, Digital Signage, öffentliche Einrichtungen, Industrie-Kontrollräume) sind Thin Clients deshalb eine überzeugende Option.

Thin Clients unter den spo-comm Mini-PCs

Unser Neuzugang, der ONE H610 eignet sich optimal als Thin Client, sowie auch der CORE 3 und unser Neuzugang, der CORE 5 Ultra! Nicht zu vergessen, die WINDBOX III Ultra.

Windows 11 Versionen

Microsoft veröffentlichte mit Windows 11 sechs verschiedene Versionen des Betriebssystems für verschiedene Anwendungsbereiche.   

  • Windows 11 Home 
  • Windows 11 Pro, Pro for Education & Pro for Workstation 
  • Windows 11 Education 
  • Windows 11 Enterprise (Vollversion) 
  • Windows 11 IoT Enterprise LTSC 

 

Windows 11 Home vs. Windows 11 Pro

Die Home-Variante des neuen Windows Betriebssystems ist die Grundausstattung der verschiedenen Editionen, sie enthält alle Standard-Funktionen wie Microsoft Edge, den neuen Store, Desktop-Management, Eingabemethoden, Widgets und vieles mehr. 

Die Windows 11 Pro Versionen enthalten, wie auch die Home-Variante, alle Standardfunktionen mit ein paar zusätzlichen Features speziell für Firmen entwickelt. Dazu gehört z.B. BitLocker, mit dem Daten verschlüsselt werden können, sollte das Gerät gestohlen werden oder ein Datenleck auftreten. 

 

Windows 11 IoT Enterprise

Diese Version von Windows 11 enthält, so wie die klassische Enterprise-Version alle Funktionen, ist aber zusätzlich speziell für Embedded-Geräte entwickelt. Es bietet viele Innovationen, die sich auf die Verbesserung der flexiblen und flüssigen Erfahrung des Endnutzers konzentrieren. Windows 11 IoT Enterprise soll das zuverlässigste, sicherste, verbundene und leistungsstärkste Windows Betriebssystem sein. 

Dieses Betriebssystem basiert auf der Grundlage von Windows 10 IoT Enterprise, sodass die Investitionen, die in Tools für die Update- und Geräteverwaltung getätigt wurden, weitergeführt werden. Die meisten Zubehör- und zugehörigen Treiber, die mit Windows 10 IoT Enterprise arbeiten, funktionieren auch mit dem neuen Windows 11 IoT Enterprise.

 

Windows 11 IoT Enterprise LTSC

Windows 11 IoT Enterprise LTSC bietet eine stabile und langfristig unterstützte Plattform mit einem Support-Zyklus von bis zu 10 Jahren, was es ideal für kritische und unveränderliche Anwendungen macht. Es konzentriert sich auf Sicherheitsupdates und kritische Fixes, ohne die häufigen Funktionsupdates, die in anderen Windows-Versionen vorkommen.

Diese Stabilität und Vorhersehbarkeit sind besonders wichtig für industrielle Steuerungssysteme, medizinische Geräte und andere eingebettete Systeme, die über einen langen Zeitraum zuverlässig funktionieren müssen. Die LTSC-Version minimiert Ausfallzeiten und Unterbrechungen durch Updates, was sie zu einer optimalen Wahl für Umgebungen macht, die kontinuierliche Betriebszeit erfordern. Zudem bietet es die bekannten Windows-Sicherheits- und Verwaltungsfunktionen, die eine einfache Integration und Verwaltung in bestehenden IT-Infrastrukturen ermöglichen. 

 

Windows IoT bei spo-comm Mini-PCs

 

Windows 11 vs. Windows 10: Vergleich

Abgesehen von ein paar neuen Features ist Windows 11 doch sehr ähnlich zu Windows 10, nur eben etwas hübscher, zum Beispiel durch die optische Anpassung der Icons oder des Startmenüs. Neue Funktionen von Windows 11 sind allerdings mehr als ausreichend vorhanden: 

Von neuem Startmenü und Taskleisten-Design über einen neuen Widget-Bereich bis hin zu Snap-Gruppen, mit denen der Bildschirm so flexibel wie noch nie gestaltet und eingerichtet werden kann. Das neue Windows 11 hat für jeden Interessenbereich neue Features. Auch wenn das neue Startmenü ziemlich an das macOS Betriebssystem erinnert, ist es dennoch übersichtlicher und zeigt auch zuletzt verwendete Dateien an.  Weitere Anpassungen wurden am Microsoft Store, der Microsoft Teams-App (die nun von Haus aus installiert ist) und dem Layout auf Tablets vorgenommen. 

 

Systemvoraussetzungen für Windows 11

Mit Windows 11 stellt Microsoft hohe Anforderungen an Geräte, das Betriebssystem kann nur auf Prozessoren installiert werden, die ab 2016/2017 hergestellt wurden (für Intel-PCs ab der 8. Pentium und Atom-Chips).  

 

Weitere Mindestanforderungen sind:

  • 4 GB RAM  
  • 64 oder mehr GB Speicher  
  • Systemfirmware UEFI 
  • Trusted Platform Module (TPM) Version 2.0 
  • Grafikkarte kompatibel mit DirectX 12 oder höher 
  • Hochauflösender Bildschirm (720p), Diagonale >9 Zoll und 8 Bit pro Farbkanal 

 

Außerdem wird für Windows 11 ein Microsoft-Konto benötigt, welches bei vorherigen Versionen nicht notwendig war. 

Selbstverständlich sind einige unserer Mini-PCs mit Windows 11 kompatibel, sollten Sie hierzu fragen haben, zögern sie nicht uns zu kontaktieren

Time to say goodbye – unser MOVE Q170 ist EOL

Der MOVE Q170 verabschiedet sich nach einigen Jahren nun aus unserem Produktsortiment. Nach einer Namensänderung 2021 vom MOVE QM87 zum MOVE Q170 überzeugte er weiterhin mit einem Intel® Core i5 6300U Prozessor und wide-range Stromeingang für die optimale Nutzung als Vehicle-PC mit bis zu drei unabhängigen Bildschirmen. Trotzdem muss bei uns niemand ohne Vehicle-PC auskommen.

Die spo-comm Vehicle-PCs 

 

Änderungen unserer Lieferbedingungen

Wir möchten Sie darüber informieren, dass wir unsere Lieferbedingungen zukünftig auf CIP (Carriage and Insurance Paid to) ändern werden. Diese Änderung bringt mit sich, dass pro Auftrag ein geringer Zuschlag erhoben wird. 

Den Zuschlag “Transportversicherung” finden Sie daher zukünftig bei jedem neuen Auftrag auf Ihrer Auftragsbestätigung.

Der Vorteil für Sie: Das Risiko des Versands liegt nun bei uns und nicht mehr, wie bei den bisherigen EXW (Ex Works) Bedingungen, bei Ihnen. Wir übernehmen also die Verantwortung für die Ware bis zum benannten Bestimmungsort und sorgen für die entsprechende Transportversicherung. Im Falle eines Schadens oder Verlust der Sendung kümmern wir uns um die Schadensregulierung.

Sollten Sie diese Änderung nicht wünschen, haben Sie die Möglichkeit, dem zu widersprechen. In diesem Fall stellen wir die Lieferbedingungen für Ihre Bestellungen wieder auf EXW um und das Risiko des Transports liegt wieder bei Ihnen.

 

Neue Garantiesiegel auf den spo-comm Mini-PCs

Zum einen wird es eine Änderung des spo-comm Gewährleistungssiegels, welches auf unsere Systeme geklebt wird, geben. Ab sofort werden unsere Mini-PCs mit einem neuen Aufkleber versandt.  

Auf dem alten Siegel war bisher ein Barcode und eine Nummer angegeben, welche nun auf dem neuen Siegel nicht mehr zu finden sind, es ist lediglich “VARRANTY VOID IF SEAL IS BROKEN” darauf abgebildet.  

Was bedeutet das für Sie: Nach wie vor erlischt bei einem beschädigten Siegel die Garantie. Sollten Sie einen Servicefall bei uns melden, geben Sie in Zukunft die Produkt-Seriennummer an. Diese finden Sie entweder auf dem Lieferschein oder auf dem Produkt selbst. 

Die zweite Änderung betrifft die Treiber der Systeme. Bisher lag jeder Lieferung ein Driver Stick bei. Ab sofort wird dieser nicht mehr mitgeliefert, die Treiber finden Sie nun nur noch online auf unserer Website.  

 

Bei Rückfragen kontaktieren Sie gerne Ihren Ansprechpartner oder besuchen Sie unsere Kontaktseite:

Kontaktieren Sie uns

Die Abkürzung HDMI steht für “High Definition Multimedia Interface” (dt. multimediale Schnittstelle für hohe Auflösung). Es handelt sich, wie auch bei DisplayPort, um eine digitale Schnittstelle zur Übertragung von hochauflösenden Video- und Audiosignalen. 

Gut zu wissen: Was ist DisplayPort?

 

Anwendungen von HDMI

HDMI wird hauptsächlich in der Unterhaltungselektronik eingesetzt, um DVD-Player, Laptops oder Computer mit Fernsehern oder Monitoren zu verbinden.

 

HDMI-Out und HDMI-In

Auch, wenn sie optisch gleich aussehen, unterscheidet man zwischen dem Aus- und Eingang von HDMI. Der HDMI-Output ist der Port am Gerät, welches die Inhalte sendet. (z.B. Computer, Konsole, etc.) 

Der HDMI-In Port allerdings dreht den Spieß um, wie schon in der Bezeichnung enthalten geht es um Input, heißt er ist in dem Gerät, das die Inhalte empfängt. (z.B. Bildschirme) 

Allerdings finden sich immer wieder auch HDMI-In Ports an Computern, wie auch an unserem ONE i5. Ein HDMI-In-Port an einem Computer funktioniert im Wesentlichen wie ein HDMI-Eingang an einem Fernseher oder Monitor, mit dem Unterschied, dass er Inhalte von externen Geräten wie Spielekonsolen, Blu-ray-Playern oder Videokameras empfangen kann. 

Den ONE i5 Entdecken

 

Welche Versionen hat HDMI?

Um mit der ständig fortschreitenden Technologie mithalten zu können, wurde die HDMI-Schnittstelle immer weiterentwickelt. Die verschiedensten Spezifikationen, welche sich auf insgesamt 13 belaufen, haben über Jahre viele Käufer verwirrt. Auch wir wollen es kurz halten und gehen daher nur auf die wichtigsten Updates der Schnittstelle ein:

  • Der erste HDMI-Standard 1.0 wurde 2002 veröffentlicht und stellte eine maximale Datenrate von 4,95 Gigabit/s und eine maximale Bildauflösung von 1920 x 1080 Pixel bereit.  
  • Erst mit der Version 1.3 im Jahr 2006 wurde die Bildauflösung auf 1560 x 1440 Pixel erhöht. Des Weiteren kam mit dieser Version ein neuer Stecker-Typ, und zwar HDMI Typ C, auf den Markt.  
  • Das nächste Update gab es dann 2009 mit der Version 1.4, welche eine maximale Bildauflösung von 3840 x 2160 Pixeln, sprich 4K, bietet.
  • Die aktuellste Version von HDMI ist HDMI 2.1b, welche 2023 auf den Markt kam und allgemeine Bereinigungen, Klarstellungen zur Verbesserung der Interoperabilität und die Einarbeitung von Errata mitbringt – hier ist inzwischen eine maximale Bildauflösung von 8K möglich.

 

Was bedeuten die Bezeichnungen für HDMI-Kabel?

Um eine eindeutigere und nachvollziehbarere Kennzeichnung der Kabel zu schaffen, werden diese nicht mehr mit der Versionsnummer (1.0, 1.4, etc.) gekennzeichnet, sondern in vier Geschwindigkeitsklassen unterteilt:

  • HDMI Standard: Die Übertragungsrate von bis zu 2,25 Gbit/s ermöglicht eine Auflösung von 720p oder 1080i bei 60 Hz. Unterstützt HDMI-Versionen bis 1.3.
  • HDMI High Speed: Auflösung von 2160p bei 30 Hz. Unterstützt alle Versionen bis 1.4.
  • HDMI Premium High Speed: Auflösung von 4096p bei 60 Hz. Unterstützt Versionen bis 2.0.
  • HDMI Ultra High Speed: Auflösung von bis zu 8K@60Hz. Unterstützt alle Versionen bis 2.1.

 

Vorteile von HDMI

Mithilfe von HDMI können Bild und Ton über ein Kabel übertragen werden, was den Anschluss von AV-Geräten deutlich vereinfacht. Außerdem kann so auf einen weiteren Anschluss, und zwar den zusätzlichen Audio-Anschluss, verzichtet werden, was gerade unseren kleinsten Mini-PCs zugutekommt. Des Weiteren bietet HDMI eine ausgezeichnete Qualität, kann 4K- und 3D-Inhalte übertragen und unterstützt Surround-Sound.

Team-Tag 2024 – Ziele, Pizza und Pasta

Wie auch im letzten Jahr fand am 22.03. der spo-comm Team-Tag in unserem Headquarter statt. Unser CEO Michael Sporrer startete die Veranstaltung mit einer kurzen Präsentation, in der unter anderem kommende Veränderungen bekannt gegeben wurden und unsere Jahresziele nochmals untermauert wurden. 
Anschließend sind wir mit leckeren Gerichten von der L’Osteria in unseren gemeinsamen Nachmittag gestartet und hatten angeregte Diskussionen aber auch gute und amüsante Gespräche.

Endlich – der CORE 3 ist da

Wie schon im letzten “What’s New?”-Artikel angeteasert, muss keiner ohne CORE leben – jetzt ist es so weit, der CORE 3 ist erhältlich!
Der CORE 3 zeichnet sich insbesondere durch sein schlankes Gehäuse aus, das mit Maßen von nur 36mm x 147mm x 165mm eine breite Palette von Anschlussmöglichkeiten bietet. Mit 3 DisplayPorts, zwei Audio-Ausgängen, sechs USB-Schnittstellen, sowie zwei LAN- und einem COM RS232/422/485 ist er ein wahres Genie, was die Anschlussvielfalt angeht.
Ob Digital Signage, Industrial Control oder als Thin Client: der CORE 3 ist Ihr stetiger Begleiter – ausgestattet ist er zudem mit einer Intel® Core® i3-N305 CPU mit 8 Effiency Cores mit bis zu 3.8GHz.

Entdecken Sie den CORE 3

Three, two, ONE – spo-comm Produktneuheiten

Ganz bald wird es in den Reihen unseres Produktportfolios wieder Bewegung geben – gleich drei spo-comm Mini-PCs werden unser Sortiment bereichern. Mit der neuen Produktkategorie wollen wir eine preisgünstige Einsteigerserie in die Mini-PC-Welt schaffen. Weitere Informationen folgen bald.

Was ist eine IP-Adresse?

Eine IP-Adresse ist eine individuelle Kennung, die es ermöglicht, ein bestimmtes Gerät innerhalb eines Netzwerks  zu identifizieren, sei es lokal oder im Internet. Ähnlich wie Telefonnummern oder Autokennzeichen dient sie dazu, den Standort eines Geräts zu lokalisieren und es für Kommunikationszwecke zugänglich zu machen.

Das Internetprotokoll (IP) legt dabei die Regeln fest, nach denen Daten über das Internet oder lokale Netzwerke gesendet werden. Es bestimmt das Format dieser Daten und gewährleistet so einen reibungslosen Austausch zwischen verschiedenen Geräten.

 

Arten von IP-Adressen

IP-Adressen lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen. Zum einen gibt es öffentliche und private IP-Adressen. Öffentliche IP-Adressen sind im Internet eindeutig identifizierbar und ermöglichen die Kommunikation zwischen Geräten über das World Wide Web. Private IP-Adressen hingegen werden für die interne Kommunikation innerhalb von privaten Netzwerken verwendet und sind nicht direkt aus dem Internet erreichbar.

Des weiteren gibt es Unterscheidungen zwischen IPv4 und IPv6 – v4 bzw. 6 steht hier lediglich für version4 oder version6. IPv4 verwendet eine 32-Bit-Adresse und ermöglicht somit etwa 4,3 Milliarden eindeutige Adressen. Aufgrund des exponentiellen Anstiegs vernetzter Geräte stößt IPv4 jedoch an seine Grenzen, weshalb das neuere IPv6 mit seinen 128-Bit-Adressen entwickelt wurde, um diesen Bedarf zu decken.

Zudem können IP-Adressen statisch oder dynamisch sein. Statische IP-Adressen bleiben unverändert und sind fest mit einem bestimmten Gerät verbunden, während dynamische IP-Adressen je nach Bedarf neu zugewiesen werden können.

 

Die Verbindung zur MAC-Adresse

Neben der IP-Adresse besitzt jedes Netzwerkgerät auch eine sogenannte MAC-Adresse (Media Access Control). Sie ist in der Hardware des Geräts fest verankert und dient dazu, es eindeutig im lokalen Netzwerk zu identifizieren.

Die Verbindung zwischen IP-Adresse und MAC-Adresse liegt darin, dass die MAC-Adresse auf der physischen Ebene operiert, während die IP-Adresse auf der logischen Ebene des Netzwerks agiert. Wenn ein Gerät Daten sendet, wird die IP-Adresse verwendet, um das Zielgerät zu identifizieren und zu lokalisieren. Anschließend wird die entsprechende MAC-Adresse genutzt, um die Daten auf der physischen Ebene des Netzwerks zu übertragen.

IP-Adressen sind also das Rückgrat der modernen digitalen Kommunikation. Sie ermöglichen es, Geräte miteinander zu verbinden, Daten auszutauschen und das Internet zu nutzen. Die Verbindung zur MAC-Adresse sorgt dabei für eine reibungslose Übertragung von Informationen im Netzwerk. 

 

Mehr spo-comm Wissen

Was ist eine MAC-Adresse?

MAC steht für Media Access Control. Eine MAC-Adresse ist eine einzigartige Kennung, die jedem Netzwerkgerät zugewiesen ist. Diese Adresse, die aus einer 48-Bit-Zahlenkombination besteht, identifiziert jedes Netzwerkschnittstelle eindeutig in einem Netzwerk. Die MAC-Adresse wird üblicherweise in hexadezimaler Form dargestellt, was bedeutet, dass sie aus Ziffern und Buchstaben besteht. Interessanterweise ist die MAC-Adresse in zwei Teile unterteilt: Die ersten 24 Bits identifizieren den Hersteller des Geräts, während die restlichen 24 Bits das individuelle Gerät identifizieren.

(https://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse

Wofür werden MAC-Adressen verwendet?

MAC-Adressen spielen eine entscheidende Rolle in Netzwerken. Um ein Signal von einem anderen Gerät empfangen zu können, muss das Empfängergerät eine eindeutige MAC-Adresse haben. Ohne diese würden die versendeten Daten ins Leere laufen. Die MAC-Adresse ist also anlog zu einer Hausnummer zu verstehen, welche es dem Bewohner ermöglicht Post zu empfangen. Darüber hinaus können Netzwerkadministratoren MAC-Adressen verwenden, um den Zugriff auf das Netzwerk zu steuern. Indem sie bestimmte MAC-Adressen autorisieren oder blockieren, können sie sicherstellen, dass nur autorisierte Geräte auf das Netzwerk zugreifen können. Dadurch wird die Netzwerksicherheit verbessert, da unbefugte Zugriffe verhindert werden.

 

Wie findet man die MAC-Adresse seines Geräts?

Die MAC-Adresse Ihres Gerätes auszulesen ist relativ einfach, meist stehen diese innen auf den Netzwerkbuchsen. Die Methode, die MAC-Adresse softwareseitig auszulesen variiert je nach Betriebssystem:

  • Unter Windows können Sie die MAC-Adresse im “Status” einer Netzwerkverbindung auf dem Reiter “Netzwerkunterstützung” in den “Details” finden oder den Befehl “ipconfig/all” in der Kommandozeile verwenden.
  • Unter Linux führen Sie den Befehl “ifconfig” im Terminal aus, um die “HWaddr” (Hardwareadresse) zu sehen.
  • Auf einem Gerät mit Mac OS können Sie entweder den Befehl “ipconfig” im Terminal verwenden oder die MAC-Adresse im “Netzwerk” Bereich der Systemeinstellungen finden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass MAC-Adressen eine wesentliche Rolle in der Kommunikation zwischen Geräten in e Netzwerken spielen, während im Internet die Identifizierung von Geräten hauptsächlich über IP-Adressen   erfolgt.

 

MAC-Adressen bei spo-comm

In Bezug auf Ihre Bestellung bei spo-comm können wir Ihnen gerne auf Anfrage, die MAC-Adressen zu Ihrem Auftrag bereitstellen. 

Kontaktieren Sie uns 

Neues Jahr, neue Produktkategorie – die SQUARES

Das Jahr 2024 hat für uns den Auftakt zu einer neuen Produktkategorie markiert. In unserem spo-comm Produktportfolio sind seit Januar auch ein 18“ und ein 21“ Panel-PC erhältlich. 

Sowohl der SQUARE 18  als auch der SQUARE 21  glänzen vor allem mit ihrer anpassbaren CPU (einer Intel® Core™ i3-1115G4E oder Intel® Celeron 6305E CPU), die von bis zu 32GB DDR4 RAM und einer bis zu 2TB großen M.2 NVMe SSD unterstützt wird.  Mit ihrem 18“ oder 21“ Multitouch Display und großer Anschlussvielfalt eignen sich unsere lüfterlosen Panel-PCs optimal für den Einsatz als Digital-Signage Player, sowie am PoS im Einzelhandel.

Tablet- & Panel-PCs von spo-comm 

 

Bye bye CORE 2 – EOL für unseren Digital-Signage Player

Nach fast viereinhalb Jahren ist es für unseren ultrakompakten Digital-Signage Mini-PC zeit „ade“ zu sagen. Der CORE 2 ist ab sofort leider nicht mehr bei uns erhältlich.

Aber ohne CORE geht bei uns selbstverständlich gar nichts – der Nachfolger unseres all-time DS-Stars steht schon in den Startlöchern und ist bereits auf den Namen „CORE 3“ getauft.

 

Platz für Neues – Preisreduktion bei KUMO, BRICK & Co.

Ein paar unserer PCs müssen bald Platz für neue Modelle machen, deshalb reduzieren wir die Preise! 

Folgende Modelle sind nun zum reduzierten Preis erhältlich:

In der modernen Industrie und im Alltag begegnen uns unzählige elektronische Geräte. Ob Steuerungen in der Fertigung, Outdoor-Beleuchtung oder robuste Mini-PCs für den Schaltschrank – sie alle müssen zuverlässig funktionieren, auch unter anspruchsvollen Bedingungen. Genau hier kommen IP-Schutzklassen ins Spiel. Sie geben an, wie gut ein Gerät gegen das Eindringen von Staub, Schmutz und Wasser geschützt ist.

Was bedeutet IP?

Die Buchstaben “IP” in der IP-Schutzklasse stehen für “Ingress Protection” oder “International Protection”.

  • Ingress Protection beschreibt den Schutzgrad eines Geräts gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Flüssigkeiten.
  • International Protection zeigt an, dass diese Schutzarten weltweit nach Normen definiert sind (IEC 60529).

Die IP-Klassifizierung sorgt dafür, dass Hersteller und Anwender die Widerstandsfähigkeit von Geräten objektiv vergleichen können, unabhängig von Marke und Modell.

Aufbau der IP-Schutzklasse

Sie besteht aus zwei Ziffern:

Erste Ziffer (0-6) – Schutz gegen feste Fremdkörper: Staub, Schmutz, Berührungen.
Zweite Ziffer (0-9K) – Schutz gegen Wasser: Tropfwasser, Spritzwasser, Strahlwasser oder Untertauchen.

Als Beispiel: IP65

6 = staubdicht ; 5 = Schutz gegen Strahlwasser aus allen Richtungen

Diese Kombination gibt an, dass das Gerät sowohl gegen Staub vollständig geschützt ist als auch gegen Wasserstrahlen resistent ist, die aus beliebigen Richtungen auf das Gerät treffen.

Schutz gegen feste Fremdkörper (erste Ziffer)

ZifferSchutzart
0Kein Schutz
1Schutz gegen feste Fremdkörper >50 mm
2Schutz gegen feste Fremdkörper >12,5 mm
3Schutz gegen feste Fremdkörper >2,5 mm
4Schutz gegen feste Fremdkörper >1 mm
5Staubgeschützt (eingeschränktes Eindringen möglich)
6Staubdicht

Schutz gegen Wasser (zweite Ziffer)

ZifferSchutzart
0Kein Schutz
1Tropfwasser geschützt
2Schutz gegen schräg fallendes Tropfwasser
3Schutz gegen Sprühwasser
4Schutz gegen Spritzwasser aus allen Richtungen
5Schutz gegen Strahlwasser
6Schutz gegen starkes Strahlwasser
7Schutz gegen zeitweiliges Untertauchen
8Schutz gegen dauerhaftes Untertauchen
9KSchutz gegen Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Typische Anwendungen von IP-Schutzklassen

  • IP20: Für trockene Innenräume wie Büros oder Serverräume.
  • IP44: Geeignet für Werkstätten oder Badezimmer, Schutz gegen Spritzwasser.
  • IP65: Ideal für Außenbereiche, Lagerhallen und industrielle Produktionsumgebungen, da es Staub und Strahlwasser widersteht.
  • IP68: Für Unterwassergeräte oder Anwendungen mit dauerhafter Flüssigkeitsexposition.

Durch die richtige Auswahl der IP-Schutzklasse lässt sich sicherstellen, dass Geräte unter den jeweiligen Umgebungsbedingungen zuverlässig funktionieren und die Ausfallrate minimiert wird. Denios hat die Anwendungen für IP-Schutzklassen in einem Artikel näher erläutert.

Warum IP-Schutzklassen wichtig sind

Die IP-Klassifizierung ist nicht nur ein Marketing-Label – sie ist ein entscheidendes Kriterium bei der Geräteauswahl:

  • Langlebigkeit:
    Geräte, die der Umgebungsbelastung nicht standhalten, verschleißen schneller.
  • Sicherheit:
    Elektrische Geräte, die durch Wasser oder Staub beschädigt werden, können Kurzschlüsse oder Ausfälle verursachen.
  • Planungssicherheit:
    IP-Klassen ermöglichen eine objektive Auswahl von Geräten für spezifische Einsatzbereiche, sei es in der Industrie, im Außenbereich oder in medizinischen Einrichtungen.

IP-Schutzklassen bei Industrie-PCs und Schaltschrank-PCs

Besonders in der Industrie ist der IP-Schutz entscheidend:

  • Schaltschrank-PCs werden oft in rauen Umgebungen betrieben, wo Staub, Vibrationen oder Spritzwasser auftreten.
  • Robuste Gehäuse, häufig mit DIN-Rail-Montage, schützen Elektronik zuverlässig.
  • IP65 oder höher ist bei Geräten, die direkt in Produktionslinien eingesetzt werden, üblich.

Damit stellen Unternehmen sicher, dass ihre Steuerungen, Maschinen-PCs oder Industrie-Tablets dauerhaft und zuverlässig arbeiten – ohne dass die Geräte durch äußere Einflüsse beschädigt werden.

Fazit und spo-comm Produkte mit IP-Schutzklassen

IP-Schutzklassen geben einen klaren, standardisierten Hinweis darauf, wie gut ein Gerät gegen Staub und Wasser geschützt ist. Ob im privaten, gewerblichen oder industriellen Einsatz – die Wahl der richtigen IP-Klasse ist entscheidend für Sicherheit, Zuverlässigkeit und Lebensdauer elektronischer Geräte. Besonders in Bereichen wie Industrie-PCs, Schaltschrank-PCs oder Outdoor-Anwendungen sollten Anwender stets auf die passende Schutzklasse achten, um teure Ausfälle zu vermeiden.

Auch in unserem Produktportfolio sind Schlagwörter wie die IP-Schutzklasse inzwischen keine Seltenheit mehr, der SQUARE 18, SQUARE 21 und unsere RUGGED Tablets sind beispielsweise IP 65 staub- und wassergeschützt. Außerdem sind einige RUGGED Tablets sogar nach MIL-STD-810G zertifiziert. Diese Zertifizierung ist ein US-militärischer Standard, der die Eignung von Ausrüstung für den Einsatz in militärischen Anwendungen festlegt.

Die BOX N4100 wird zur BOX N6211

Wir sagen goodbye zu unserem kleinsten Mini-PC, der BOX N4100. Doch ihr Nachfolger lässt nicht lange auf sich warten. Designtechnisch verändert sich hier im Grunde genommen nichts, in Bezug auf technische Daten gibt es kleine, aber feine Veränderungen. Die BOX N6211 kommt mit einer Intel® Celeron® N6211 CPU, 8GB integriertem Arbeitsspeicher und einer 128GB eMMC SSD. Wie auch ihr Vorgänger ist die neue BOX N6211, dank diversen Schnittstellen, optimal für Digital-Signage-Anwendungen geeignet.

Mehr zur BOX N6211 

Konfigurieren Sie die BOX N6211

 

spo-comm Teamevent

Es ist wieder so weit, wie schon letztes Jahr im Juni veranstalten wir auch dieses Jahr wieder ein Teamevent.
Unsere Teams bringen sich gegenseitig auf den neusten Stand der Dinge und wir schießen neue Mitarbeiterfotos. Anschließend lassen wir den Nachmittag entspannt ausklingen, indem wir das gute Wetter nutzen, den Grill anschmeißen und gemeinsam das letzte halbe Jahr Revue passieren lassen.
Hierfür laufen die Vorbereitungen aktuell auf Hochtouren und wir freuen uns auf einen tollen gemeinsamen Tag und gute Gespräche!
Aus diesem Grund sind wir am Donnerstag, den 22.06.23 leider nicht für Sie erreichbar!